Der höchstrangige General des US-Militärs, Dan Caine, soll Präsident Donald Trump und hochrangige Regierungsbeamte vor den erheblichen Risiken eines Militäreinsatzes gegen Iran gewarnt haben. Insbesondere stellte er die Gefahr heraus, in einen langwierigen Konflikt verwickelt zu werden, wie das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei Quellen berichtet , die mit den Vorgängen im Weißen Haus vertraut seien.
Demnach werde in der Trump-Administration derzeit intensiv diskutiert, wie mit Iran umzugehen sei und welche Konsequenzen die verschiedenen Optionen hätten. Momentan würden mehrere Stimmen aus Trumps Umfeld zur Vorsicht mahnen. Einige Quellen gehen Axios zufolge allerdings davon aus, dass Trump selbst zu einem Angriff tendiert.
Wie Axios berichtet, hat Trump ähnlich wie bei der Planung der Gefangennahme von Nicolás Maduro in Venezuela ein kleines Expertenteam damit beauftragt, die Situation in Iran zu analysieren und ihm verschiedene Optionen aufzuzeigen. Dazu gehöre auch Caine, der in den vergangenen Wochen der einzige Militärvertreter gewesen sei, der Trump über Iran unterrichtet habe.
Derzeit planen Donald Trumps Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, sich am Donnerstag in Genf mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi zu treffen. Axios zufolge haben beide Trump ihre Einschätzung mitgeteilt, dass die Zeit für ihn arbeite und seine Position mit jedem Tag stärker werde. Trump solle ausloten, was er von den Iranern erreichen könne, und erst dann handeln, wenn er der Ansicht sei, dass die Diplomatie an Schwung verloren habe.

vor 2 Stunden
1








English (US) ·