Myanmar: UN sehen eskalierende Gewalt gegen Zivilbevölkerung in Myanmar

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Insbesondere seit den Parlamentswahlen im Januar verzeichnen die UN mehr Angriffe gegen myanmarische Zivilisten. Die Militärjunta greife etwa Schulen und Wohnhäuser an.

Quelle: DIE ZEIT, Reuters, epd, 11. August 2026, 11:38 Uhr

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 Das Militär in Myanmar zielt bei Luftangriffen vermehrt auch auf zivile Gebäude.
Das Militär in Myanmar zielt bei Luftangriffen vermehrt auch auf zivile Gebäude. © AFP/​Getty Images

Das Militärregime in Myanmar hat seine Angriffe gegen die Zivilbevölkerung in den vergangenen Monaten offenbar weiter verschärft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen, der Unabhängige Untersuchungsmechanismus für Myanmar (IIMM). Im untersuchten Zeitraum zwischen Anfang Juli 2025 und Ende Juni 2026 zeigt sich demnach ein Anstieg von absichtlichen Angriffen auf Zivilistinnen und Zivilisten aus der Luft. So zielten die Streitkräfte etwa auf Wohnungen, Schulen, Krankenhäuser, religiöse Gebäude und Lager für Binnenflüchtlinge, hielt die Kommission in ihrem Jahresbericht fest.

Die Angriffe hätten sich insbesondere im Zeitraum um die Parlamentswahlen im Januar intensiviert und bis heute nicht nachgelassen. Die Streitkräfte der Junta setzten dabei vermehrt auf Drohnen und andere Flugkörper. Dies mache es den Menschen deutlich schwerer, drohende Angriffe zu erkennen und sich vor ihnen in Sicherheit zu bringen.

»Die Kommunen in Myanmar leben unter der ständigen Bedrohung vor Angriffen«, sagte IIMM-Chef Nicholas Koumjian. Hinter jedem Beweisstück und jedem Hinweis stehe das Leben der betroffenen Menschen, das durch die Gewalt erschüttert worden sei. Es sei dringend notwendig, die Verantwortlichen für diese Gewalt zur Verantwortung zu ziehen.

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