MSC 2026: Wolodymyr Selenskyj fordert schnellere Hilfe für die Luftverteidigung

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Hunderttausende ukrainische Haushalte haben nach russischen Angriffen keinen Strom. Ukraines Präsident Selenskyj forderte in München deshalb schnellere Hilfe.

14. Februar 2026, 15:23 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa,

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die westlichen Verbündeten aufgerufen, seinem Land schnell zu helfen und geschlossen aufzutreten. "Was wir bei dem russischen Einmarsch am 24. Februar (2022) gebraucht hätten, wären Einheit, Entschlossenheit und Tempo", sagte Selenskyj in seiner Rede auf der Sicherheitskonferenz in München. Russland habe seine Angriffswaffen während des Kriegs stark weiterentwickelt. Um mithalten zu können, brauche die Ukraine schnell weitere Unterstützung bei der Verteidigung. An anderer Stelle sagte er, es habe Monate und mitunter Jahre gedauert, ehe bestimmte Waffensysteme geliefert worden seien.

Selenskyj dankte den Partnern für ihre bisherige Hilfe. Zugleich bat er eindringlich, vor allem um weitere Raketen für die Flugabwehr. Sie sollen dabei helfen, die systematische Zerstörung des ukrainischen Energienetzes durch russische Angriffe aus der Luft zu stoppen.

Selenskyj fordert Druck auf Russland vor Gesprächen zu erhöhen

Mit Blick auf die geplanten Friedensgespräche in ​Genf am Dienstag und Mittwoch forderte Selenskyj, den Druck auf die russische Regierung zu erhöhen. Statt auf den Aggressor übe die US-Regierung oft eher Druck auf die Ukraine aus, indem sie Zugeständnisse fordere. 

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