Microsoft will den Webbrowser Edge mit aller Macht durchdrücken und nutzt dafür diverse Kanäle. Auf Smartphones soll Teams nachfragen, welche Programme zum Öffnen von Nicht-Office-Dokumenten- und PDF-Links genutzt werden sollen. Und da soll zunächst immer Microsofts Edge stehen, der auf dem Chromium-Projekt basierende Webbrowser.
Nun hat Microsoft den Zeitplan für das Verteilen dieser Änderung im Microsoft-365-Message-Center angepasst (MC1216263, Kopie bei merill.net). Microsoft hatte das „Feature“ bereits im Januar dieses Jahres angekündigt.
Zeitplan angepasst
Wenn Nutzerinnen oder Nutzer auf einen Nicht-Office- oder PDF-Link tippen, soll ein Pop-up-Dialog unten am Bildschirm erscheinen, in dem sie sich für einen Browser entscheiden müssen. Bei der Auswahl von Microsoft Edge erhalten sie die Anfrage, den Browser zu installieren, sollte er noch nicht auf dem Gerät vorhanden sein. Damit will Microsoft der Verlautbarung nach die Sicherheit und das Nutzererlebnis verbessern.
Ursprünglich hatte Microsoft geplant, die Verteilung im Februar zu starten und bereits Ende Februar abzuschließen. Das hat sich nun offenbar etwas gezogen. Nun will das Unternehmen bis in den frühen Mai damit fertig werden, die aktualisierten Teams-Mobile-Versionen für Android und iOS zu verteilen.
Einstellungen zum Verhindern
Nutzerinnen und Nutzer sollen in der aktualisierten Teams-App in den App-Einstellungen (zu finden nach Antippen des eigenen Profils oben links in Teams Mobile) unter „Links in Teams“ direkt die Einstellungen der bevorzugten App zum Öffnen auswählen können. Admins können das mit der PowerShell verwalten. Die Richtlinie heißt „TeamsMobilityPolicy“, das Attribut „LinksInTeams“. Als Werte gibt es „OfferBrowserOptions“, wodurch die User mit Nachfragen behelligt werden, oder „UseSystemDefaults“, was die Nachfrage deaktiviert.
(dmk)











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