Michelle Obama ließ sich 10 Piercings stechen und ihr Mann Barack merkte nichts

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Zu den wenigen wärmenden Gewissheiten, die es in dieser kalten Welt gibt, gehörte bislang, dass die Obamas eine glückliche Ehe führen. In den vergangenen Jahren gab es nur wenige Gelegenheiten, bei denen Michelle Obama, 62, und ihr Mann Barack, 64, nicht betonten, wie glücklich sie sind. Die stetigen Liebesschwüre des ehemaligen Präsidenten kamen so zuverlässig, dass in den sozialen Netzwerken schon die hämische Frage aufkam, wie oft im Jahr man eigentlich einen Jahrestag begehen dürfe.

Nun ist auch diese Sicherheit hinfällig. In ihrem Podcast beschrieb die Ex-Präsidenten-Gattin ihren Mann da in Tönen, die doch überraschend durchschnittlich für das sehr überdurchschnittlich verdienende Paar  klangen.

Etwas mehr aussehen wie die jungen Leute

Sie habe schon immer daran gedacht, sich eines Tages neben dem Ohrringloch noch ein weiteres stechen zu lassen, erzählt Obama ihrem Co-Moderator Craig Robinson. Vor der Geburt der gemeinsamen Töchter Malia und Sasha habe sie sich bereits einmal ein zweites stechen lassen, dann aber nie die Zeit und Muße für entsprechenden Schmuck gefunden. Mit den Kindern sei sie »faul« geworden und habe ganz aufgehört, Ohrringe zu tragen.

 Gemeinsames Glück auf großer Bühne

Michelle und Barack Obama 2013: Gemeinsames Glück auf großer Bühne

Foto: Mario Tama / Getty Images

Später habe sich das wieder geändert. »Die jungen Leute in meinem Leben haben alle mehr Piercings«, weiß Obama, »es gibt mehr schönen Schmuck.«

Davon inspiriert sei sie schließlich selbst zu einem Piercer gegangen, um sich »ein paar« Piercings stechen zu lassen. Recht bildlich beschreibt sie dann mit langen schwarzlackierten French Nails, wie leicht es ihr offenbar fiel, sich kleine Löcher in die Ohren schießen zu lassen.

Ein offenbar sehr durchschnittlicher Ehemann

»Ich hatte zehn«, sagt sie schließlich und ihrem sonst vorwiegend um zustimmende Laute bemühten Gesprächspartner fällt erstmals ein kritisches »Autsch« ein. Womit er offenbar schon mehr Aufmerksamkeit bewies als Obamas Mann.

Diesem sei es »einige Tage lang« nicht aufgefallen, dass seine Gattin zehnfach neu gepierct worden sei. Anders als bei vorherigen Anekdoten aus dem Privatleben verzichtet Obama zumindest an dieser Stelle auf therapeutische Deutungen, die es einem erlauben würden, aus den Ehekrisen des Paares noch etwas fürs eigene Leben zu lernen.

Angesichts der Wirklichkeit außerhalb von Podcaststudios kein ganz schlechtes Angebot, sich für fünfzehn Sekunden über die Durchschnittlichkeit eines amerikanischen Ex-Präsidenten zu freuen.

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