Die „Apple Week“ ist durch – und es gab jede Menge neue Produkte. Doch beim Mac wird es in diesem Jahr nicht beim MacBook Neo, dem MacBook Air M5 oder dem MacBook Pro M5 Max und M5 Pro bleiben. Auch weitere Modelle muss Apple noch auf den Stand M5 bringen. Zudem wird, vermutlich im Herbst, eine gänzlich neue Notebook-Produktkategorie mit Touchscreen erwartet.
Desktops brauchen ein Upgrade
Bis Mitte des Jahres wird sich Apple wohl seinen etwas vernachlässigten Desktop-Produktreihen annehmen. Hier sind die Geräte allesamt noch auf dem Stand M4 oder darunter. Der populäre Mac mini M4 wurde im November 2024 auf den Markt gebracht, ebenso wie der bis auf den Chip kaum veränderte iMac M4. Vergleichsweise neu dagegen ist der Mac Studio, dem Apple vor einem Jahr einen M4 Max sowie – verwirrenderweise – M3 Ultra verpasste. Gut informierte Marktbeobachter wie Bloomberg-Journalist Mark Gurman gehen davon aus, dass es bis Mitte des Jahres Upgrades für die Geräte geben wird.
Mac mini und iMac dürften in Sachen Formfaktor unverändert sein, wobei der iMac neue Farben erhalten könnte. Die Hoffnung auf ein 32-Zoll-„Pro“-Modell des All-in-One-Macs ist auch noch nicht ganz verschwunden – wobei Apple zuletzt sein einziges 32-Zoll-Gerät, das Pro Display XDR, vom Markt nahm und bei den überarbeiteten Studio Displays in beiden Varianten auf 27 Zoll blieb. Bei den Chips dürften es M5 und M5 Pro (Mac mini) sowie M5 (iMac) werden. Beim Mac Studio wird es interessant: Schafft Apple hier – neben dem erwartbaren M5 Max – den Sprung auf einen noch unveröffentlichten M5 Ultra? Den M3 Ultra kann der Konzern kaum weiterverkaufen.
Die Frage nach dem Mac Pro
Schließlich hat Apple auch noch ein komplett vernachlässigtes Desktop-Modell im Angebot: den Mac Pro. Dieser ist nach wie vor beim M2 Ultra stehen geblieben, zu weiterhin höllisch hohen Preisen. Nur wenige Profis interessieren sich seit dem Mac Studio noch für die Hardware. Ob er ganz eingestellt wird oder doch noch ein Upgrade erhält, ist unklar. Die PCIe-Slots können nützlich sein, um viel SSD- oder Festplattenarchiv-Speicher direkt einzubauen, außerdem Spezialkarten für Audio und Video. Doch schon Grafikkarten passen nicht mehr in die Geräte. Die Hardware ist also nur etwas für Spezialisten. Mit einem M5 Ultra bekäme sie zumindest etwas mehr Lebensdauer.
Im Herbst wird Apple schließlich nach übereinstimmenden Berichten ein neues MacBook-Modell vorstellen, das derzeit in der Gerüchteküche unter dem Begriff MacBook Ultra läuft. Es soll neue M6-Chips, erstmals in einem Mac einen Touchscreen sowie ein OLED-Display bekommen. Vor Oktober wird das aber wohl nichts.
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(bsc)











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