Krieg in der Ukraine: Selenskij: Russland erwägt Angriff auf Nato-Staat von Belarus aus

vor 2 Stunden 1

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Selenskij kündigt neue Drohnenangriffe auf Russland an

Trump: Russischer Angriff auf Kiew könnte Friedensbemühungen zurückwerfen 

Unterstützung für Sondertribunal für russischen Angriffskrieg wächst

Gefangenenaustausch zwischen Russland und Ukraine beginnt

Kiew trauert nach russischem Angriff um 24 Tote

Juri Auel

Selenskij: Russland erwägt Angriff auf Nato-Staat von Belarus aus 

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij wirft Russland vor, Belarus tiefer in den Krieg hineinziehen zu wollen. Moskau erwäge, vom belarussischen Staatsgebiet aus den Norden der Ukraine oder ein Nato-Land anzugreifen, erklärte Selenskij über den Messengerdienst Telegram. Die Ukraine wisse von weiteren Kontakten zwischen Russland und dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, um diesen zur Teilnahme an neuen russischen Offensiven zu bewegen.

"Russland prüft Pläne für Operationen südlich und nördlich des belarussischen Territoriums", erklärte Selenskij. Dies betreffe entweder die ukrainischen Regionen Tschernihiw und Kiew oder einen Nato-Staat. Stellungnahmen aus Moskau oder Minsk lagen zunächst nicht vor. ​Selenskij wies die Streitkräfte an, einen Reaktionsplan auszuarbeiten und die Verteidigung im Norden der Ukraine zu stärken. 

Juri Auel

Selenskij kündigt neue Drohnenangriffe auf Russland an

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat eine Fortsetzung der Angriffe auf die russische Ölindustrie angekündigt. Die Ukraine müsse hart und angemessen auf die Angriffe des russischen Militärs gegen Städte reagieren, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft nach dem russischen Luftschlag gegen Kiew mit 24 Toten. Eine erste Antwort habe es in der vergangenen Nacht gegeben, erklärte Selenskij mit Blick auf die Attacke gegen die Ölraffinerie in Rjasan. „Wir setzen die Operation fort“, fügte er hinzu.

Leon Wenz

Trump: Russischer Angriff auf Kiew könnte Friedensbemühungen zurückwerfen 

US-Präsident Donald Trump sieht die Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg nach einem tödlichen russischen Angriff auf ein Kiewer Wohnhaus gefährdet. Bei dem Angriff auf das Wohnhaus kamen nach ukrainischen Angaben 24 Menschen ums Leben, unter ihnen drei Kinder. „Bis gestern Abend sah es gut aus, aber sie (die Ukrainer) haben einen schweren Schlag erlitten“, sagt Trump zu Journalisten auf seinem Rückflug aus China. Er habe mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping über den Konflikt gesprochen, beide Staatschefs wollten ein Ende der ​Kämpfe. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij fordert unterdessen eine Bestrafung Moskaus für den Angriff. China fordert öffentlich zwar ein Ende des Konflikts und ruft zu Diplomatie auf, gleichzeitig hilft es Russland jedoch wirtschaftlich, die westlichen Sanktionen abzufedern und so den Krieg eher durchzuhalten. 

Gefangenenaustausch zwischen Russland und Ukraine beginnt

Russland und die Ukraine haben nach übereinstimmenden Angaben jeweils 205 Kriegsgefangene ausgetauscht. Es sei der erste Schritt eines größeren Austauschs von 1000 Gefangenen jeder Seite, teilte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij auf der Plattform X mit. „Wir werden weiter um jeden kämpfen, der noch in Gefangenschaft ist.“

Die heimkehrenden russischen Soldaten seien auf dem Gebiet von Belarus, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Es dankte den Vereinigten Arabischen Emiraten für die Vermittlung bei der Aktion.

Der Austausch von jeweils 1000 Kriegsgefangenen war Teil der Vereinbarung über eine dreitägige Waffenruhe vom 9. bis 11. Mai, vermittelt von US-Präsident Donald Trump. Die Feuerpause schützte vor allem die Militärparade zum russischen Weltkriegsgedenken am 9. Mai. Danach hielt Kremlchef Wladimir Putin der Ukraine vor, sie habe die Listen von Gefangenen nicht schnell genug vorgelegt. Selenskij wies dies zurück und forderte die USA als Vermittler auf, auf den versprochenen Austausch zu drängen.

Beide Seiten haben bereits Tausende Gefangene ausgetauscht. Zuletzt fand dies immer an der Grenze zwischen der Ukraine und Belarus statt. Weil An- und Abtransport der Soldaten schwierig sind, sind auch früher größere Austausche in mehrere Etappen aufgeteilt worden.

Russische Quellen sprachen laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass davon, dass auch Leichen ausgetauscht werden sollten. Moskau gebe 526 tote ukrainische Soldaten zurück und bekomme 41 russische Leichen. Bei diesen Austauschaktionen ist die Zahl toter Ukrainer in den vergangenen Jahren immer deutlich höher gewesen. Als Grund gilt, dass die russische Armee ständig vorgerückt ist und die abziehende ukrainische Armee ihre Toten oft nicht bergen konnte.

Kiew trauert nach russischem Angriff um 24 Tote

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat den heutigen Freitag nach einem russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt zum Trauertag erklärt. Am Donnerstag hatte Russland die Ukraine mit einem der längsten Luftangriffe seit 2022 überzogen. Insbesondere Kiew attackierten die russischen Truppen mit Hunderten Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern.

Nach ukrainischen Behördenangaben wurden landesweit Dutzende Wohnhäuser beschädigt. Auch das Umland von Kiew sowie die Gebiete Charkiw und Odessa wurden schwer getroffen. 

Im Südosten Kiews wurde ein neunstöckiges Wohnhaus getroffen und gänzlich zerstört. Infolge des Luftangriffs wurden 24 Menschen getötet. Das teilte der nationale Rettungsdienst am Freitagmorgen nach Abschluss der 28-stündigen Bergungsaktion aus den Trümmern des Wohnhauses mit. Unter den Toten seien drei Minderjährige. 48 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt.

Bericht: Drei Tote bei ukrainischen Angriffen auf russische Raffinerie

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff sind nach russischen Behördenangaben in der Stadt Rjasan mindestens drei Menschen getötet und zwölf verletzt worden. Zwei Wohnblocks und ein Industriebetrieb seien beschädigt worden, teilte der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge Pawel Malkow, Gouverneur der Region südöstlich von Moskau, mit. Bei dem Industriebetrieb handelte es sich nach Berichten auf Telegramkanälen um die Raffinerie von Rjasan, nach Branchenangaben die drittgrößte in Russland. Dort sei ein großer Brand beobachtet worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete von einem ungewöhnlich großen Drohnenangriff der Ukraine auf viele russische Regionen in der Nacht. 355 feindliche Flugobjekte seien abgeschossen worden, hieß es. Solche Militärzahlen sind nicht im Detail zu überprüfen. 

Selenskij-Vertrauter wegen Korruptionsverdacht in U-Haft

In der Ukraine hat das Oberste Anti-Korruptions-Gericht Untersuchungshaft gegen den früheren ukrainischen Präsidialamtschef Andrij Jermak angeordnet, berichtet die dpa. Die Haft gelte für zunächst 60 Tage, Jermak habe die Möglichkeit, gegen Kaution auf freien Fuß zu kommen, teilte der Richter am Morgen mit. Jermak und fünf anderen Verdächtigen wird Geldwäsche bei einem Luxusbauprojekt vorgeworfen. 
 

Die ukrainischen Anti-Korruptionsbehörden hatten Jermak am Montag offiziell als Verdächtigen in einem Geldwäscheskandal eingestuft. Dabei geht es um ein Luxus-Wohnprojekt und eine Summe von 10,5 Millionen Dollar, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters: Zum ersten Mal betreffen Ermittlungen damit den innersten Zirkel um Selenskij. Jermak galt lange als die zweitmächtigste Person in der Ukraine und als rechte Hand des Präsidenten. Der 54-jährige frühere Filmproduzent war zudem der führende Unterhändler Kiews bei Friedensgesprächen mit Russland. Jermaks Anwalt wies die Anschuldigungen als haltlos zurück. Selenskij selbst hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert.

Jermak war im November zurückgetreten, nachdem Ermittlungen einer weitreichenden Operation namens „Midas“ auch in seine Richtung geführt hatten. Auslöser war ein mutmaßliches Schmiergeldsystem im Energiesektor in Höhe von 100 Millionen Dollar. Im Zentrum stand dabei Timur Minditsch, ein ehemaliger Geschäftspartner Selenskijs aus dessen Zeit in der Medienbranche. Minditsch, der nach Israel geflohen ist, weist alle Vorwürfe zurück. 

In den vergangenen Wochen hatte der Skandal neue Brisanz erhalten, als ukrainische Medien und Oppositionspolitiker mutmaßliche Abhörprotokolle von Minditsch veröffentlichten. Darin soll Reuters zufolge unter anderem von Immobilien sowie Personen namens „Andrij“ und „Wowa“ – die Kurzform von Wolodimir – die Rede gewesen sein. Für den Ruf des Präsidenten könnte sich die Angelegenheit als äußerst schädlich erweisen. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits eine Kaution von vier Millionen Dollar für ‌Jermak gefordert.

Russland überzieht Ukraine mit massivem Luftangriff

Russland hat die Ukraine wenige Tage nach einer kurzzeitigen Waffenruhe mit einem der längsten Luftangriffe seit Beginn des Krieges überzogen. In der Nacht wurde landesweit Luftalarm ausgelöst, aus Kiew wurden Explosionen gemeldet. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko und dem Kyiv Independent stürzte ein Wohnhaus ein. Bislang soll es mindestens vier Verletzte geben, in den Trümmern werden Opfer befürchtet. 

Bereits am Mittwoch hatte Russland nach ukrainischen Angaben mehr als 800 Drohnen eingesetzt. Mindestens sechs Menschen wurden getötet, Dutzende verletzt. Ungewöhnlich ist, dass die russische Armee auch tagsüber etliche Luftangriffe ausführte. Gewöhnlich finden diese in der Nacht statt.

Präsident Wolodimir Selenskij bezeichnet die Angriffe als „Terror“ und verweist auf den zeitlichen Zusammenhang mit dem China-Besuch von US-Präsident Donald Trump. Er hoffe, dass Trump auf Peking einwirkt, damit China seine Unterstützung für Russlands Angriffskrieg beendet. Kremlsprecher Dmitri Peskow fordert erneut, die Ukraine solle ihre Truppen aus dem Gebiet Donezk abziehen. Kiew lehnt Gebietsabtretungen an Russland kategorisch ab.

Juri Auel

Lettland: Drohnen-Vorfall lässt Regierung platzen

Die lettische Ministerpräsidentin Evika ​Silina hat ihre parlamentarische Mehrheit verloren. Die linke Progressive Partei entzog ihr die Unterstützung, nachdem Verteidigungsminister Andris Spruds am Wochenende entlassen worden war. Hintergrund war sein Umgang mit ​verirrten ukrainischen Drohnen, die aus Russland eingeflogen waren, ein Öllager in Lettland getroffen und Sachschäden ⁠verursacht hatten. Silina hatte ihm vorgeworfen, die Anti-Drohnen-Systeme des Landes seien nicht schnell genug eingesetzt worden.

Der Fraktionschef der Progressiven, Andris Suvajevs, forderte ​Präsident ​Edgars Rinkevics auf, umgehend Konsultationen zur Bildung einer ‌neuen Regierung aufzunehmen. Silina könne entweder zurücktreten oder ‌ein Misstrauensvotum abwarten, sagte Suvajevs. Die oppositionelle Vereinte Liste kündigte der Nachrichtenagentur BNS zufolge an, einen entsprechenden Antrag im Parlament einzubringen ​und bereit zu ​sein, die nächste Regierung zu führen. 

Silina ​erklärte auf der Plattform X, sie berate sich mit ihrer Mitte-Rechts-Partei sowie dem grünen Koalitionspartner über das weitere Vorgehen. Rinkevics wird sich dem Sender LSM ‌zufolge am Freitag mit allen Fraktionen treffen. In der Regierungskoalition gab es schon seit längerem Meinungsverschiedenheiten – ihr Fortbestand stand wiederholt auf der Kippe. Silina hatte zuvor erklärt, dass im Falle eines Austritts der Progressiven aus der Koalition eine Übergangsregierung ihre Arbeit aufnehmen werde. Lettland wählt am 3. Oktober ein neues Parlament. 

Unterdessen kündigte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij an, ‌Experten nach Lettland zu ‌entsenden, um das Land beim Schutz seines Luftraums zu ​unterstützen. Man wolle Erfahrungen austauschen und direkte Hilfe leisten, um Europas Verteidigung zu stärken, ​erklärte Selenskij. 

Pauline Claßen

Slowakei schließt kurzzeitig alle Grenzübergänge zur Ukraine 

Die Slowakei hat am Mittwoch überraschend alle Grenzübergänge zur Ukraine geschlossen. Die staatliche Finanzverwaltung, die unter anderem für den Zoll zuständig ist, hatte den ungewöhnlichen Schritt mitgeteilt. In einer kurzen Pressemitteilung hieß es zunächst: „Aus Sicherheitsgründen sind heute seit etwa 15 Uhr bis auf Widerruf alle Grenzübergänge zur Ukraine geschlossen.“

Der slowakische TV-Nachrichtensender TA3 berichtete allerdings schon kurz danach unter Berufung auf die Polizei, die Übergänge seien nach etwa zwei Stunden wieder geöffnet worden. Die Schließung sei von der Ukraine ausgegangen, die slowakischen Behörden hätten darauf nach Absprache reagiert. Aus ukrainischen Quellen erfuhr der Sender schließlich, dass offenbar russische Drohnenangriffe im grenznahen Gebiet Karpato-Ukraine der Anlass für die Grenzschließung durch die ukrainischen Behörden gewesen war. 

Feuer in Russland nach ukrainischen Drohnenangriffen

Ukrainische Drohnenangriffe haben mehrere Brände in Russland ausgelöst. Die Ukraine habe eine gasverarbeitende Fabrik in Astrachan am Kaspischen Meer attackiert, teilte der Gouverneur der Region, Igor Babuschkin, auf Telegram mit. Herabstürzende Trümmer verursachten demnach ein Feuer. Verletzte gebe es nicht.

Auch in der südrussischen Region Krasnodar kam es nach Angaben des Zivilschutzstabs zu einem Brand auf dem Gelände einer Fabrik in der Siedlung Wolna im Kreis Temrjuk. Ein Mensch sei verletzt worden. Einen weiteren Verletzten sowie Schäden an mehreren Orten gab es demnach in Taman, ebenfalls durch Drohnentrümmer. Der Hafen von Taman wird zum Umschlag von Öl und Flüssiggas genutzt.

In der Stadt Jaroslawl nordöstlich von Moskau seien Drohnentrümmer auf ein Industrieobjekt gestürzt, teilte Gouverneur Michail Jewrajew mit; er nannte aber keine Details. Die Raffinerie der Stadt war schon mehrfach Ziel ukrainischer Angriffe. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Morgen mit, die Flugabwehr habe 286 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten und der annektierten Krim abgewehrt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Der ukrainische Generalstab bestätigte Angriffe auf die Ölraffinerie in Jaroslawl und die Fabrik in Astrachan. Die Produktion in Jaroslawl sei wichtig für die Versorgung der russischen Armee, und die Fabrik in Astrachan sei an der Versorgung des militärisch-industriellen Komplexes Russlands beteiligt, hieß es in der Mitteilung zur Begründung.

Mindestens zwei Tote nach russischem Angriff in der Ukraine

Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind nach dem Ende der dreitägigen Waffenruhe mindestens zwei Menschen getötet worden. In Krywyj Rih starben nach Angaben des Regionalgouverneurs eine 65-jährige Frau und ein 43-jähriger Mann. Vier weitere Menschen wurden verletzt, darunter ein neun Monate altes Mädchen, das in kritischem Zustand ist.

Präsident Wolodimir Selenskij verurteilte den Angriff auf ein Wohnhaus als „zynisch“ und militärisch sinnlos. Russland töte nach der Waffenruhe wieder Ukrainerinnen und Ukrainer, schrieb er auf X. Deshalb dürfe der Druck auf Moskau nicht nachlassen. Krywyj Rih ist Selenskijs Heimatstadt und war bereits mehrfach Ziel russischer Angriffe. Die von US-Präsident Donald Trump vermittelte dreitägige Feuerpause war am Montag ausgelaufen. Moskau bestätigt inzwischen die Fortsetzung seiner Angriffe.

Russland meldete derweil einen größeren ukrainischen ​Drohnenangriff. ​In der Nacht ‌wurden dem Verteidigungsministerium zufolge ‌286 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet abgefangen ​und ​zerstört. In der ​südlichen Region Krasnodar seien dabei Trümmerteile auf das Gelände ‌einer Industrieanlage gestürzt und hätten ein Feuer ‌ausgelöst, ‌teilten die örtlichen Behörden ​mit. Die Ukraine hat in ​den vergangenen Monaten verstärkt Ziele ‌weit in Russland und dabei vor allem auch Öl- und Gas-Anlagen ins Visier genommen, ⁠um die ‌russische Kriegswirtschaft zu ‌schwächen.

Pauline Claßen

Ukraine greift Gasanlagen tief in Russland an 

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodimir Selenskij Gasanlagen in der russischen Region Orenburg angegriffen. Die getroffenen Ziele liegen mehr als 1500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, sagt Selenskij in seiner täglichen Videoansprache. 

Zudem arbeite Kiew mit europäischen Verbündeten an Technologien ​zur Abwehr ballistischer Raketen. An entsprechenden Gesprächen hätten sich 13 Länder sowie Vertreter der Nato beteiligt. „Insgesamt ist die aktuelle Position der Ukraine (...) auf dem höchsten Stand seit Jahren“, ⁠erklärt der Präsident. Dieses Niveau müsse gehalten werden. 

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