Die Flammen bewegen sich direkt auf ein Wohngebiet zu: In der Stadt Ōtsuchi im Nordosten Japans spitzt sich die Lage auch am dritten Tag der Brände weiter zu. Entlang einer Bundesstraße ist das Feuer bereits dicht hinter den Häusern zu sehen. Rund 2600 Menschen wurden zur Evakuierung aufgefordert.
Die Brände brachen am Mittwochnachmittag in einer bergigen Gegend in der Region Iwate aus; nur zwei Stunden später entflammte etwa zehn Kilometer entfernt ein weiterer Brand nahe Ōtsuchi. Insgesamt haben die Feuer laut Medienberichten bereits mehr als 1000 Hektar Land zerstört.
Die Feuerwehr mobilisierte landesweit Unterstützung und bekämpft die Flammen nun vom Boden und aus der Luft, dennoch ist die Lage weiterhin nicht unter Kontrolle. Mehrere Häuser wurden zerstört, Tote oder Verletzte wurden bislang nicht gemeldet.
In Ōtsuchi gibt es allerdings noch ein weiteres Problem. Die Stadt gehört zu den Gebieten, für die die japanische Wetterbehörde nach einem Erdbeben vor der Pazifiküste am Montag noch immer vor Nachbeben warnt.

vor 2 Stunden
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