Brexit: Großbritannien sollte wieder in die EU, sagt Philip Rycroft, der für den Austritt zuständig war

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Rycroft sagte, dass eine »nüchterne Einschätzung dessen, was im besten Interesse des Landes liegt«, erforderlich sei, wie der »Guardian« berichtet . Und das sei eben mit einem Wiedereintritt in die EU zu beantworten. Dies könne aber, mahnt er, ein »langer und steiniger Weg« werden. Großbritannien war am 31. Januar 2020 ausgetreten.

Die Versprechen der Brexit-Kampagne zu Themen wie Wirtschaft und Einwanderung seien hinter den Erwartungen zurückgeblieben. »Das große Versprechen eines umfassenden Handelsabkommens mit den USA scheint nun ein unerreichbarer Traum zu sein«, fügte Rycroft hinzu.

Nicht in »sonnige Höhen eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums« vorgestoßen

Die meisten wirtschaftlichen Analysen würden zudem darauf hindeuten, dass das Land infolge des Austritts aus dem EU-Binnenmarkt einen erheblichen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) habe hinnehmen müssen, wie Rycroft in der »Times« schrieb . »Die genauen Zahlen und die Auswirkungen auf unsere Exportleistung in die EU und darüber hinaus mögen umstritten sein«, so der Beamte. »Aber niemand kann glaubhaft behaupten, dass wir infolge des Brexits in die sonnigen Höhen eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums vorgestoßen sind.«

Der Brexit hat die Briten ärmer gemacht. Lesen Sie hier  mehr über die Bilanz nach dem Austritt.

Was folgt, ist ein schon fast flammender Appell von Rycroft für Europa. »Die Nachkriegsgewissheiten, die unsere Sicherheit als Nation untermauerten, bröckeln sichtbar«, schrieb er. Angesichts des russischen Angriffskriegs und einer sich zunehmend zurückziehenden USA stehe es außer Frage, »dass wir auf die Solidarität mit unseren Freunden und Nachbarn in Europa setzen müssen, um unsere Verteidigung zu sichern.«

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