Während sich der Himmel über Kreta tief orange färbte, kämpfen andere Regionen Griechenlands mit den Folgen von Überschwemmungen und Schneefällen. Auch in einer beliebten Ferienregion in Italien herrscht wetterbedingtes Chaos.
Starker Regen, gleichzeitig extreme Schneefälle und Saharastaub: Unwetter sorgten kurz vor Ostern in Teilen von Südeuropa für Chaos.
In der italienischen Region Molise stürzte ein Teil einer Autobahnbrücke über dem Fluss Trigno ein. In der Stadt Pescopennataro sorgte ein Sturm für derart viel Schnee, dass die Feuerwehr Mühe hatte, Straßen ins Sangro-Tal freizuräumen.
Auch in anderen Regionen, wie den Abruzzen und in Apulien galten amtliche Unwetterwarnungen.
Schäden durch Überschwemmungen gab es auch in Griechenland. Im Küstenort Nea Makri, 35 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Athen, wurden Dutzende Häuser nach heftigen Regenfällen und orkanartigen Winden überflutet.
Nikos Kontellis, Anwohner:
»Bei den Regenmengen konnten wir nicht nach draußen gehen, es hat in Strömen gegossen. Wir konnten es von drinnen hören, konnten aber nicht raus. Man kann dann nichts tun. Es ist ein Wunder, dass mein Haus verschont wurde.«
Ein Mann kam in dem Ort ums Leben. Laut lokalen Medien wurde er von einer Flutwelle mitgerissen und unter einem Auto eingeklemmt, als er versucht hatte, eine überflutete Straße zu überqueren.
Gespenstische Stimmung herrschte wegen eines weiteren Wetterphänomens auf der griechischen Mittelmeerinsel Kreta. Dort färbte sich der Himmel am Mittwoch durch Saharastaub orange. Winde der Stärke neun auf der Beaufort-Skala trugen den Staub aus Nordafrika über das Mittelmeer. Es kam zu Beeinträchtigungen des Flugverkehrs.

vor 4 Stunden
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