Iran-Krieg: Donald Trump droht mit Bomben auf Oman

vor 2 Stunden 1

Donald Trump hat Oman mit einem Militärschlag gedroht. »Wenn Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren«, sagte Trump dem Sender Fox News. Oman ist bislang keine aktive Kriegspartei, verhandelt aber derzeit mit Iran über die künftigen Schifffahrtsregeln in der Straße von Hormus.

Die Meerenge ist ein zentraler Streitpunkt zwischen den USA und Teheran. Das vor zwei Monaten ausgehandelte Rahmenabkommen sah vor, dass Oman und Iran eine Lösung für die Straße von Hormus finden. Oman berichtet zwar von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung wurde bislang aber nicht verkündet.

Ein Ende des Irankriegs scheint in weiter Ferne, die Vereinbarung wurde nicht umgesetzt, ein dauerhaftes Abkommen gibt es bislang nicht. Die US-Regierung versucht, ⁠den Iran ⁠zu einer Kapitulation zu bewegen. Trump sagte, trotz der verstrichenen Verhandlungsfrist mit Iran stehe er nicht unter Druck. »Ich habe es nicht eilig«, sagte er. Iran legte er nahe, angesichts des wachsenden Drucks die weiße Flagge zu hissen. »Es sind gute Pokerspieler, aber sie gehen zugrunde.«

Trump hatte bereits im Mai Oman gedroht. Das Land müsse sich »verhalten wie alle anderen«, sagte der US-Präsident. Andernfalls müssten die USA »sie in die Luft jagen«. Oman gilt wegen seiner Rolle als internationaler Mediator in regionalen Krisen als »Schweiz des Nahen Ostens«. Wiederholt hatte das Land zwischen den USA und Iran vermittelt.

Donald Trump hat keine guten Optionen mehr gegenüber dem iranischen Regime, schreibt Maximilian Popp im SPIEGEL-Leitartikel. Es geht nur noch um Schadensbegrenzung – und um ein Signal an Wladimir Putin. Warum Iran den Krieg gewonnen hat und der Westen daraus die richtigen Schlüsse ziehen muss, lesen Sie hier .

Gesamten Artikel lesen