Iran-Krieg: Der lange Abschied des Kanzlers vom Völkerrecht

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Iran-KriegDer lange Abschied des Kanzlers vom Völkerrecht

1. März 2026, 20:31 Uhr

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Am Sonntag äußerte sich Friedrich Merz im Bundeskanzleramt zum US-Angriff auf Iran.
Am Sonntag äußerte sich Friedrich Merz im Bundeskanzleramt zum US-Angriff auf Iran. (Foto: Christoph Soeder/dpa)

Vor seinem Treffen mit Donald Trump erlaubt sich Friedrich Merz Zweifel, ob die USA und Israel mit ihren Angriffen gegen das Mullah-Regime zum Ziel kommen. Kritik aber vermeidet er. Das hat auch mit einer grundsätzlichen Wende in der deutschen Außenpolitik zu tun.

Von Daniel Brössler

Darüber, ob dieses Timing eine glückliche Fügung ist, kann man streiten. Friedrich Merz scheint es jedenfalls für eine zu halten. An diesem Dienstag hat der Bundeskanzler einen Termin im Oval Office. Donald Trump empfängt Merz im Weißen Haus. Von einem mutmaßlich hochgradig euphorisierten US-Präsidenten wird der Kanzler das Neueste vom Krieg gegen das iranische Regime erfahren.

:Ein neuer Krieg beginnt, aber was ist das Ziel?

Unzählige Menschen flüchten aus der iranischen Hauptstadt: Israel und die USA greifen das Mullah-Regime in einer koordinierten Attacke an. Iran antwortet mit Gegenangriffen. Eine Analyse.

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