Iran: Chameneis Tod bedeutet nicht unbedingt das Ende des Regimes

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MeinungIranChameneis Tod bedeutet nicht unbedingt das Ende des Regimes

1. März 2026, 7:15 Uhr

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Irans bisheriger Oberster Führer Ayatollah Ali Chamenei.
Irans bisheriger Oberster Führer Ayatollah Ali Chamenei. (Foto: Atta Kenare/AFP)

Das Ende des geistlichen Führers ist ein historischer Einschnitt. Aber die Beharrungskräfte in Iran sind immens.

Manchmal geht es doch schneller als erwartet. Der amerikanisch-israelische Angriff auf Iran hat nach wenigen Stunden ein Ergebnis gebracht, das über rauchende Trümmer und Ruinen hinausweist und – trotz aller Zweifel am Krieg als Mittel der Politik – mehr ist als ein militärischer Zwischenerfolg. Der Tod von Ayatollah Ali Chamenei ist ein Einschnitt, der für das Ende der Islamischen Republik und den Aufbruch Irans in eine bessere Zukunft stehen kann. Kann, wohlgemerkt – denn bis dahin ist der Weg noch weit und mit Sicherheit auch blutig. Und die Wende hin zum Besseren für die Iraner ist dabei nicht garantiert.

:Trump feiert den Tod Chameneis als Erfolg, Kritiker befürchten Chaos

Nach dem Tod des Ayatollahs sind viele Fragen offen. Trump sagt, er habe Vorstellungen zur künftigen iranischen Regierung, bleibt aber vage. Derweil bringt sich der Sohn des gestürzten Schahs ins Spiel.

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