Nach einer Fritzbox-Störung bei TNG klingeln fremde Anrufe bei einem Kunden; seine eigenen Nummern sind tot. Die Reaktion des Anbieters fällt merkwürdig aus.
(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)
06.08.2026, 07:00 Uhr
Lesezeit: 9 Min.
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Vorsicht, Kunde: Wenn der Provider den Router aus der Ferne falsch konfiguriert
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Ein Internetanschluss ist längst mehr als ein Zugang zum Netz: Über dieselbe Leitung laufen Telefonie, Homeoffice, Smart-Home und oft auch das Fernsehen. Die Technik dahinter überlässt man weitgehend dem Anbieter – der Router kommt häufig vom Zugangsanbieter und wird von diesem aus der Ferne konfiguriert. Welche Zugangsdaten und Rufnummern er dem Gerät zuweist, bekommt der Kunde im Normalfall gar nicht mit.
Genau deshalb ist man darauf angewiesen, dass der Anbieter diese Technik beherrscht. Und wenn doch einmal etwas schiefgeht, dass er gemeldete Störungen zügig beseitigt – dazu ist er nicht zuletzt gesetzlich verpflichtet. Meist funktioniert das auch. Der Anschluss ruckelt, man meldet die Störung, nach ein, zwei Tagen läuft wieder alles.
Was aber, wenn die Störung von ganz anderem Kaliber ist – wenn plötzlich Anrufe und Sprachnachrichten wildfremder Menschen auf dem eigenen Anschluss eingehen, die eigenen Rufnummern tot sind und der Anbieter die Meldung schlicht liegen lässt? Der Kunde eines norddeutschen Providers hat Verblüffendes bei seinem Anbieter erleben müssen.
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