heise+ | Farbenblindes Hollywood: Wie die Filmwelt Türkis-Orange wurde

vor 2 Stunden 1
Inhaltsverzeichnis
  1. Farbenblindes Hollywood: Wie die Filmwelt Türkis-Orange wurde
    • Die Wahrnehmung im Auge
  2. Digital Intermediates
  3. Teal-&-Orange-Monotonie

Filme sind für viele Menschen Schaufenster in Welten geworden, die sie real nicht erleben können. Die Szenen wirken aber nicht nur wegen der digitalen Effekte künstlich, sondern auch wegen ihrer Farbpalette.

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Das Auge nimmt in der Realität mannigfaltige Spektren und Farbverläufe wahr, doch die Farbwelt auf der Leinwand hatte sich zwischenzeitlich fast unmerklich zu einem Einheitsbrei reduziert. Kontraste in Orange und Türkis dominierten derart, dass Profis von einem typischen Teal-&-Orange-Look sprachen. Teal ähnelt dem deutschen Türkis beziehungsweise Blaugrün.

Wir blicken in die Geschichte des Films, zeigen, wie sich dieser Look durchsetzen konnte, beleuchten die technischen und wirtschaftlichen Hintergründe und schauen auf aktuelle Gegenbewegungen, die Filme wieder natürlicher aussehen lassen oder andere Farbkombinationen betonen.

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