heise+ | CO₂-Emissionen von Enterprise-Software ermitteln

vor 2 Tage 4
  1. CO₂-Emissionen von Enterprise-Software ermitteln
    • Herausforderung Unternehmensanwendungen
  2. Vier Messmethoden im Überblick und modellbasiert arbeiten
  3. Best-Practice-Analysen und der richtige Messansatz
  4. Energieeffizienzregressionen verhindern und vorausgesetzte Umgebungen
  5. Integration und Zusammenspiel validieren, End-to-End-Szenarien und Realitätscheck
  6. Kontinuierliches Monitoring
  7. Von der Messung zur Optimierung und Toolauswahl
  8. Für den Einstieg und Entscheidungskriterien
  9. Fazit
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Eigentlich ist die Rechnung ganz einfach: Energieeffiziente Entwicklung und energieeffizienter Betrieb von Anwendungen senken nicht nur die CO₂-Emissionen, sondern auch die Energiekosten. Zudem bedeutet ein geringerer Ressourcenverbrauch weniger Hardware und geringere Cloud-Ausgaben. Dabei sind Unternehmensanwendungen besonders herausfordernd: Multi-Tier-Architekturen, geteilte Infrastrukturen und Hybrid-Cloud-Szenarien machen eine pauschale Green-Software-Strategie unmöglich. Doch lassen sich mit dem richtigen Messansatz zur richtigen Zeit auch komplexe Enterprise-Systeme systematisch optimieren.

David Kopp arbeitet als Green-IT- Berater bei der envite consulting GmbH.

Peter Kutschera ist Green IT Consultant und Practice Lead bei der envite consulting GmbH.

Dieser Artikel setzt die Messverfahren in den Kontext von Unternehmensanwendungen: Welche Messmethoden eignen sich für welche Entwicklungsphase und welche Umgebung? Welche Tools sind für Enterprise-Umgebungen geeignet? Und wie integriert man die Messungen in bestehende Prozesse?

  • Tools, die den Energiehunger und den Ressourcenverbrauch von Anwendungen messen, gibt es viele. Doch eignen sich nicht alle für den Enterprise-Einsatz.
  • In Unternehmensumgebungen erschweren Multi-Tier-Architekturen, Shared Services, Produktionsbedingungen und Complianceanforderungen das Erfassen des tatsächlichen Energieverbrauchs etwa einzelner Geschäftstransaktionen.
  • Eine Vergleichbarkeit ist nur gegeben, wenn einheitliche Messverfahren über heterogene Umgebungen hinweg existieren.
  • Die Wahl der richtigen Methodik hängt stark von der Umgebung ab. Zum einen ist der Zugang zu den Hardwareressourcen im eigenen Rechenzentrum und in der Public Cloud ein anderer, zum andern verlangen Entwicklungs-, dedizierte Mess-, Integrations- und Staging-, Lasttest- und Produktionsumgebungen je andere Verfahren und Indikatoren.

Er beschreibt nicht die theoretischen Grundlagen der unterschiedlichen Messansätze. Sie sind nachzulesen in dem Whitepaper „Messverfahren für Green Software“ des Bundesverbands Green Software e. V., das zudem einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Messverfahren für Green Software bietet.

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