Warum?
Weil Ackman sein Unternehmen verkauft. Und meine erste Frage, wenn jemand ein Geschäft verkauft, das er zwanzig Jahre aufgebaut hat, lautet immer: Warum jetzt? Wer sein eigenes Business an den Markt bringt, hat in der Regel mehr Informationen als jeder potenzielle Käufer. Das ist eine klassische asymmetrische Informationsverteilung. Das bedeutet nicht, dass die Aktie nicht steigen kann – Ackmans Leistungsausweis ist respektabel. Aber als Investor in seinen Fonds brauche ich seinen Börsengang nicht. Ich will in die Strategie investieren, nicht das Unternehmen besitzen. Ackman betreibt konzentrierte Wetten auf wenige große Positionen, teils mit aktivistischem Ansatz. Mit dem Börsengang möchte er die Investoren länger binden, damit sie Kapital permanent bei ihm lassen, damit er langfristige Entscheidungen treffen kann. Ob ein Börsengang der richtige Weg dorthin ist, ist eine andere Frage. Bemerkenswert ist, dass ein früherer Versuch 2024, bis zu 25 Milliarden Dollar einzusammeln, scheiterte – das Interesse institutioneller Investoren blieb damals aus.

vor 2 Tage
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