Handball: Todesfall überschattet Sieg der SG Flensburg-Handewitt gegen Club Montpellier HB

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Ein Todesfall hat den ersten Sieg der Handballer der SG Flensburg-Handewitt in der Hauptrundengruppe 1 der European League überschattet. Es sei in der Halle zu einem medizinischen Notfall gekommen, teilte der Club nach dem 40:35 (21:20) des Titelverteidigers über den französischen Club Montpellier HB mit:  »Leider blieben alle eingeleiteten Maßnahmen erfolglos.«

SG-Geschäftsführer Holger Glandorf sagte: »Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen. Der Handball und alles Sportliche rücken heute in den Hintergrund.«

Schon früh im Spiel sei es still geworden in der GP Joule Arena, Dyn-Kommentator Markus Götz habe die Erklärung dafür geliefert, wie die »Bild«  berichtet. Bis nach dem Seitenwechsel habe es nur Applaus der Zuschauerinnen und Zuschauer gegeben, auf Musik oder ein Show-Programm sei weiterhin verzichtet worden, bis nach Abpfiff dann die Nachricht vom Tod des Fans gekommen sei.

Sportlich zeigten sich die Franzosen vor 5600 Zuschauern zunächst aufmerksam in der Defensive und konzentriert im Angriff. So hieß es in der 12. Minute 8:10 gegen die SG. Bis zur Pause schaffte es die Mannschaft von Trainer Ales Pajovic aber, sich eine knappe Führung zu erarbeiten.

Schon am nächsten Dienstag (20.45 Uhr, Stream: Dyn) kommt es in Südfrankreich zum Rückspiel. Bester Werfer der Norddeutschen in der Neuauflage des Endspiels von 2025 war Patrick Volz mit neun Treffern. Für Montpellier waren Porte und Leo Plantin je fünfmal erfolgreich.

Handball-Rekordmeister THW Kiel hat derweil seine Tabellenführung in der Hauptrundengruppe 1 der European League verteidigt. Beim spanischen Vertreter Bidasoa Irun feierte der Bundesligist einen 37:32 (18:15)-Auswärtssieg und führt die Gruppe mit 8:0 Punkten vor Flensburg (6:2) an. Die Gruppensieger ziehen direkt ins Viertelfinale ein, die Zweit- und Drittplatzierten absolvieren noch Play-off-Spiele.

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