Grönland: Donald Trump hält an seiner Fixierung fest – und die Arktisinsel ist besorgt

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 »Grönland ist keine Immobilie«
 »Grönland ist keine Immobilie«

Hauptstadt Nuuk: »Grönland ist keine Immobilie«

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Evgeniy Maloletka / AP Photo

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Er sei nur in Grönland, um »zuzuhören und zu lernen«. Seit Sonntag weilt der US-Sondergesandte Jeff Landry auf der Insel. Doch wie bei anderen Spitzenpolitikern, die sagen, sie wollten nur zuhören und lernen, darf man auch bei Landry davon ausgehen, dass er mehr vorhat.

Denn die Vereinigten Staaten wollen ihre Präsenz auf Grönland drastisch ausbauen – das ist spätestens seit Januar klar, als US-Präsident Donald Trump drohte, die Insel notfalls mit Gewalt zu annektieren. Der Irankrieg mag den Präsidenten zeitweise abgelenkt haben. Sein Interesse an der zum Königreich Dänemark gehörenden Insel ist aber offenbar nicht geschwunden. Im Gegenteil.

Laut einem Bericht der »New York Times«  ist die grönländische Führung besorgt über die Forderungen der Amerikaner in vertraulichen Gesprächen. Seit vier Monaten führen Unterhändler aus den USA, Grönland und Dänemark in Washington Verhandlungen über die Zukunft Grönlands. Die Treffen sollten die Krise entschärfen. Doch was die USA verlangen, beunruhigt die Grönländer.

  • Washington will demnach ein bestehendes Verteidigungsabkommen deutlich erweitern: So soll das US-Militär auch im Fall einer Unabhängigkeit Grönlands auf unbestimmte Zeit dort stationiert sein dürfte. Eine solche »Ewigkeitsklausel« lehnen die Grönländer ab.

  • Zudem geht es den Amerikanern offenbar nicht nur um rein militärische Angelegenheiten: Sie streben ein faktisches Vetorecht bei allen größeren Investitionsabkommen in Grönland an, um Konkurrenten wie Russland und China auszuschalten. Die Grönländer und Dänen sind strikt dagegen.

  • Pläne für eine militärische Expansion treibt das Pentagon indes zügig voran. Die BBC hatte berichtet , Trump wolle drei weitere Militärstützpunkte auf Grönland schaffen. Mit der ‌Pituffik Space Base im Nordwesten haben die USA bereits einen ​Stützpunkt auf der ‌Insel. Zwei der potenziellen neuen Standorte sind Medienberichten zufolge Narsarsuaq und Kangerlussuaq, wo sich bereits ehemalige US-Stützpunkte ‌mit Landebahnen und Hafenanlagen befinden. ​Ein US-Gesandter inspizierte kürzlich den Flughafen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs in Narsarsuaq, den Hafen sowie weitere Orte, an denen amerikanische Truppen untergebracht werden könnten.

Die amerikanischen Forderungen sind nach Ansicht von Regierungsvertretern so weitreichend, dass sie einer massiven Beeinträchtigung der grönländischen Souveränität gleichkämen, berichtet die »New York Times«.

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