Google legt drei neue Varianten seines multimodalen großen Sprachmodells (LLM) Gemini auf. Das neue Gemini 3.6 Flash soll nicht nur bessere Inferenzen liefern, sondern dabei etwa ein Sechstel weniger Tokens verbrauchen als Vorgänger Gemini 3.5 Flash. Gleichzeitig werden die Tokens selbst günstiger.
Gemini 3.5 hat aber noch lange nicht ausgedient. Vielmehr erhält es zwei Geschwister: 3.5 Flash-Lite soll geringere Latenzen aufweisen als das im Mai auf der Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellte 3.5 Flash. Google bewirbt Flash-Lite speziell für KI-Agenten.
Wo ist Pro?
Was nach wie vor fehlt, ist die genauer arbeitende und für komplexere Aufgaben gedachte Pro-Version des Gemini 3.5. Laut einem Bericht Bloombergs plagen den Datenkonzern Qualitätsprobleme. Laut Insidern komme hinzu, dass der Datenkonzern seine KI in viele eigene Produkte gleichzeitig integriert, die so unterschiedlich sein können wie Google Maps und Youtube. Damit würden viele Google-Projekte mitreden, was die Sache nicht gerade beschleunige.
Google selbst belässt es in seiner Ankündigung vom Dienstag mit der Feststellung, dass es Gemini 3.5 Pro mit Partnern teste, und plane, es allgemein verfügbar zu machen, „sobald es bereit ist”. Lieber möchte Google über die Vorbereitungen des Trainings des kommenden Gemini 4 reden, püber deren Vor
Flash Cyber
IT-Sicherheitsbewegte möchte das US-Unternehmen mit Gemini 3.5 Flash Cyber bei Laune und damit der Stange halten. Flash Cyber ist für Zusammenarbeit mit dem hauseigenen KI-Agenten Codemender konzipiert und, wie der Name vermuten lässt, auf die Prüfung von Software hinsichtlich Sicherheitslücken spezialisiert.
Nutzen dürfen Flash Cyber aber nur staatliche Dienste und einige von Google ausgewählte Einrichtungen. Codemender kann parallel auch andere großen Sprachmodelle einbinden.
(ds)










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