In Frankreich müssen zwei Ex-Manager ins Gefängnis, weil sie in Syrien Geschäfte mit IS-Terroristen gemacht haben. Eine Warnung an Firmen in anderen Konfliktgebieten
23. April 2026, 10:25 Uhr
Artikelzusammenfassung
Ein Pariser Strafgericht verurteilt den Baustoffkonzern Lafarge wegen Terrorismusfinanzierung zu einer Geldstrafe von einer Million Euro und mehrere Führungskräfte zu Haftstrafen. Lafarge zahlte bewaffneten Gruppen, darunter dem IS, um die Produktion in Syrien aufrechtzuerhalten. Das historische Urteil markiert die Mitverantwortung von Unternehmen an schwersten Menschenrechtsverletzungen. Die Festnahme der Angeklagten im Gerichtssaal sendet ein klares Signal gegen den Zynismus multinationaler Konzerne. Der Fall zeigt, dass Unternehmen zunehmend für ihre Rolle bei Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werden.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Manchmal sind gute Nachrichten so
eingekeilt zwischen Schlagzeilen über Kriege, Seeblockaden und Benzinpreise,
dass man sie fast übersieht. Diese kam Anfang vergangener Woche aus Frankreich:
Ein Pariser Strafgericht hat den Baustoffkonzern Lafarge wegen
Terrorismusfinanzierung zu einer Geldstrafe von rund einer Million Euro verurteilt.
Ebenfalls schuldig gesprochen wurden mehrere ehemalige Führungskräfte. Darunter
der frühere Vorstandsvorsitzende Bruno Lafont und der frühere Vizepräsident
des Betriebs, Christian Herrault. Der eine muss für sechs, der andere für fünf
Jahre ins Gefängnis. Beide wurden noch im Gerichtssaal verhaftet.