Gazastreifen: Israelische Armee erklärt Sperrzone gegen Marsch für neue Siedlungen

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Israels Militär verhängt eine Sperrzone gegen einen Marsch radikaler Siedler im Gazastreifen. Mehrere Minister, darunter Itamar Ben-Gvir, kündigten ihre Teilnahme an.

Quelle: DIE ZEIT, dpa, 19. Juli 2026, 11:38 Uhr

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Israels Militär will die Sperrzone nach eigneen Angaben bis Montagmorgen 8.00 Uhr Ortszeit aufrechterhalten. © Ahmed Al Arini/​Middle East Images/​AFP via Getty Images

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben ein Gebiet rund um den Gazastreifen zu einer militärischen Sperrzone erklärt. Demnach will die Armee einen geplanten Marsch von rechtsextremen und rechten Ministern, Abgeordneten und deren Anhängern in das palästinensische Gebiet verhindern. Ziel der rechten Gruppen ist es, neue israelische Siedlungen im Gazastreifen aufzubauen. Organisiert wurde der Marsch von der radikalen Siedlerorganisation Nachala.

Das Militär habe die Sperrzone bis Montagmorgen 8.00 Uhr Ortszeit verhängt, hieß es. Nach Informationen des israelischen Senders Channel 12 war der Beginn des »Marschs der Tausenden« für Sonntag 17.00 Uhr Ortszeit angesetzt. Acht Minister und Ministerinnen wollten den Informationen zufolge an dem Marsch teilnehmen, darunter auch der rechtsextreme Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir und Finanzminister Bezalel Smotrich. 

Zuvor hatte Smotrich bereits im März angekündigt, dass die Vorbereitungen für drei israelische Siedlungen im Gazastreifen abgeschlossen seien. Er forderte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz damals zur Umsetzung der Pläne auf, jedoch ohne Erfolg.

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