Gazakrieg: "Der Hamas ist unser Leid egal"

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Israel führt den Krieg im Gazastreifen unerbittlich fort. Vier Menschen berichten, was sie in diesen Tagen dort erleiden müssen – und warum sie wütend sind auf die Hamas.

2. April 2025, 8:06 Uhr

 "Stoppt den Krieg" – das vorderste Anliegen, doch auch gegen die Hamas richtet sich der Protest.
Demonstration in Beit Lahia im nördlichen Gazastreifen: "Stoppt den Krieg" – das vorderste Anliegen, doch auch gegen die Hamas richtet sich der Protest. © Ahmad Salem/​Bloomberg/​Getty Images

Seit zwei Wochen überzieht Israels Armee den Gazastreifen wieder mit Angriffen. Offiziell zielt sie auf Stellungen der Hamas und des Islamischen Dschihad, doch unter den Opfern sind vor allem Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder. Auch dagegen richteten sich zuletzt immer wieder Proteste, die Menschen demonstrierten zu Tausenden gegen den Krieg, aber auch gegen die Hamas. Und das, obwohl die Islamisten für gewöhnlich auch nach innen hart gegen ihre Gegner vorgehen.

In dem Krieg wurden der von der Hamas geführten Gesundheitsbehörde zufolge bisher mehr als 50.000 Menschen getötet. Laut dem UN-Nothilfebüro Ocha wurden allein seit Mitte März mehr als 140.000 Menschen vertrieben.

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