Luisa Neubauer, Klimaaktivistin:
»Deutschlands unbeliebteste Gaslobbyistin, unsere Noch-Wirtschaftsministerin, die bisher die Kommunikationsbereitschaft hatte, dass mich als Geografin an so ein freundliches Granitgestein erinnert hat. Sie hat sich heute Morgen rechtfertigen müssen für ihre Politik.«
Luisa Neubauer rechnet mit Katherina Reiche ab – und vor allem mit deren Position zu:
Aktivisten:
»Gas! Stopp! Gas! Stopp!«
Am Freitag gingen in Dutzenden Städten Menschen bei einem Aktionstag von Fridays for Future gegen die Klima- und Energiepolitik der Bundesregierung auf die Straße. Sie kritisierten vor allem Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, der sie eine zu große Nähe zur Gasindustrie vorwerfen.
Aktivisten:
»Katherina Reiche, spielt mit unserer Zukunft Streiche. Kennt gar keinen Sachverstand. Nur den Lobbygasverband«
Die Wirtschaftsministerin will offenbar die fossilen Energieträger wieder stärken, doch dagegen gibt es Widerstand innerhalb der Regierung. Im Zentrum der Debatte steht unter anderem eine geplante staatliche Förderung für den Bau neuer Gaskraftwerke – sehr zum Ärger der Klimaaktivisten.
Aktivisten:
»Es gibt kein Recht, auf neue Gaskraftwerke!«
Fridays for Future spricht von zehntausenden Demonstranten an über 65 Orten. Die Polizei zählt deutlich weniger – oft nur ein paar Hundert, in Berlin etwa 350 vor der CDU-Zentrale.
Aktivistin:
»Ich würde mir wünschen, dass mehr junge Leute hier sind. Klima hat im Augenblick keine Konjunktur, ne?«
Aktivist:
»Es sind schwierige Zeiten für den Klimaschutz, viele andere Themen, die die Menschen verständlicherweise sehr beschäftigen, aber Klimaschutz... die Probleme gehen ja nicht weg davon, dass andere Probleme groß sind.«
Allerdings: Auch am vergangenen Samstag hatten viele Tausend Menschen bundesweit für eine andere Energiepolitik demonstriert. Aufgerufen hatte ein Bündnis von Umweltorganisationen, darunter Greenpeace, der WWF und Fridays for Future.

vor 1 Stunde
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