Bei einem Badeunfall an der französischen Atlantikküste ist eine 56-jährige Deutsche gestorben. Die Frau wurde am Sonntag von einer starken Meeresströmung bei der Stadt Lège-Cap-Ferret in den Tod gerissen, wie die Präfektur des Départements Gironde mitteilte. Außerdem kam in derselben Region nach Angaben der Behörden ein Mann von etwa 60 Jahren in der Nähe der Stadt Lacanau in einer Meeresströmung ums Leben.
An der französischen Atlantikküste gibt es derzeit besonders gefährliche Strömungen, weshalb die Behörden eine Warnung herausgaben. Seit Freitag wurden im Département Gironde 31 Menschen, die durch die Strömungen in Gefahr geraten waren, bei Notfalleinsätzen gerettet. Die Präfektur erneuerte am Sonntag ihren Aufruf, wegen der starken Strömungen »maximale Wachsamkeit« walten zu lassen.
Im Südwesten Frankreichs herrschten am Pfingstwochenende für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen von über 30 Grad, was viele Menschen zu den Stränden strömen ließ.
Tödlicher Rettungsversuch auf Mallorca
Es ist bei Weitem nicht der erste tödliche Unfall in dieser noch jungen Badesaison. Genau einen Monat vor dem tragischen Zwischenfall in Frankreich war ein deutscher Mallorca-Urlauber ist bei dem Versuch ertrunken, in Not geratenen Badenden zu helfen (mehr dazu hier).
Das Unglück ereignete sich demnach an der Cala Mendia, einer bei Urlauberinnen und Urlaubern beliebten Bucht im Osten Mallorcas. Eine Frau und zwei Männer schafften es wegen der Strömung aus eigener Kraft nicht mehr zurück an Land. Der 63-Jährige versuchte, sie zu retten, und starb dabei selbst. Er hatte einen Herzstillstand erlitten, berichtete das Onlineportal »Crónica Balear« .

vor 2 Stunden
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