Flávio Bolsonaro: Bolsonaros Sohn tritt bei Präsidentenwahl in Brasilien an
vor 8 Stunden
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Der älteste Sohn von Jair Bolsonaro soll Lula da Silva bei der Präsidentenwahl herausfordern. Unterstützung erhält er dabei von Vertretern der politischen Rechten.
Quelle: DIE ZEIT,
AP,
dpa,
ljk
25. Juli 2026, 19:27 Uhr
Brasiliens Rechte schickt Flávio Bolsonaro ins Rennen. Auf dem Parteitag der Partido Liberal in São Paulo kürte die Partei den 45-Jährigen zum Herausforderer des linken Amtsinhabers Luiz Inácio Lula da Silva, flankiert von einem Support-Auftritt des argentinischen Rechtspopulisten Javier Milei, was wirkte wie ein politisches Crossover mit reichlich Culture-War-Vibes. Hinter der Kandidatur steht nicht nur der bekannte Familienname, sondern auch ein schweres Erbe: Flávio ist der Sohn des Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, der nach einem versuchten Staatsstreich zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt wurde, während die Bande zu Donald Trump das internationale Netzwerk der Rechtsaußen-Brand noch einmal unterstreichen. Bis zur Wahl am 4. Oktober, mit möglicher Stichwahl am 25. Oktober, läuft nun ein Duell an, das weniger nach nüchterner Verwaltungsroutine als nach einem aufgeladenen Demokratie-Stresstest aussieht. In den aktuellen Polls liegt Lula mit 48 zu 43 Prozent knapp vorn, doch der Generationenkontrast zwischen dem 80-jährigen Präsidenten und seinem deutlich jüngeren Rivalen zeigt schon jetzt, wie Brasilien zwischen Comeback-Politik, Dynastie-Reflex und populistischem Dauerfeuer zerrieben wird.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Der rechte brasilianische Politiker Flávio Bolsonaro wird bei den Wahlen im Oktober als Präsidentschaftskandidat antreten. Seine Partei Partido Liberal (PL) wählte den Sohn des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro auf ihrem Parteitag zum Gegenkandidaten für den linken Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva, der im August erneut als Kandidat gekürt werden soll.
Der 45-jährige Bolsonaro erhielt dabei Unterstützung des rechtspopulistischen Präsidenten Argentiniens, Javier Milei. Dieser war persönlich zum Parteitag der PL nach São Paulo gereist, um bei der Nominierung dabei zu sein. Die Familie Bolsonaro unterhält zudem enge politische Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump. Flávio Bolsonaro ist der älteste Sohn von Ex-Staatschef Jair Bolsonaro, der wegen eines versuchten Staatsstreichs zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt wurde.
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Die Präsidentenwahl in Brasilien soll am 4. Oktober stattfinden. Eine Stichwahl findet am 25. Oktober statt, sollte kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichen.
Aktuelle Umfragen sehen den linken Staatschef Lula derzeit mit 48 Prozent der Wählergunst leicht vor Bolsonaro, der auf 43 Prozent kommt. Lula ist seit 2023 im Amt und löste damals Jair Bolsonaro ab. Er ist mit 80 Jahren deutlich älter als Flávio Bolsonaro und hatte das Amt bereits von 2003 bis 2011 inne.