Die UEFA hat am Donnerstag ihren Finanzreport für das Geschäftsjahr 2023/24 veröffentlicht: Der Kontinentalverband darf sich dabei über Rekord-Einnahmen hinsichtlich der EM 2024 freuen.

Der EM-Pokal ging mal wieder nach Spanien, das das Finale im Olympiastadion in Berlin mit 2:1 gegen England gewann. IMAGO/Schwörer Pressefoto
Geldregen für die UEFA: Die Europameisterschaft 2024 in Deutschland hat dem europäischen Fußball-Dachverband Einnahmen in Höhe von fast 2,5 Milliarden Euro beschert. Das teilte UEFA-Finanzdirektor Josef Koller auf dem 49. Kongress in Belgrad mit.
Genauer gesagt belaufen sich die Einnahmen laut dem Finanzreport der UEFA auf 2,4994 Milliarden Euro, was einem Plus von gut 600 Millionen Euro im Vergleich zur zuvor einnahmenstärksten EM 2016 in Frankreich entspricht, also gut 30 Prozent mehr. Der Gewinn beträgt 1,276 Milliarden Euro.
Mehr als die Hälfte dieser Einnahmen kommen aus dem Verkauf der TV-Rechte, die der UEFA 1,4 Milliarden Euro eingebracht haben - ebenfalls ein Rekordwert. Nach Verbandsangaben hat die EM 2024 bei der globalen Gesamtzuschauerzahl die Marke von 5,5 Milliarden geknackt.

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vor 8 Stunden 53:06 Minuten
Rekordwerte auch bei den Gesamteinnahmen
Von den Einnahmen wurden insgesamt 28,3 Millionen Euro an Europameister Spanien in Form von Prämien ausgeschüttet, Deutschland erhielt für seinen Viertelfinal-Einzug insgesamt 15,75 Millionen Euro. Das DFB-Team musste sich dabei erst in der Verlängerung den Spaniern geschlagen geben (1:2 n.V.), die wiederum im Halbfinale Frankreich (2:1) und im Finale England (2:1) schlugen.
Nicht nur mit Bezug auf die EM 2024 verzeichnete die UEFA Rekordzahlen. Vor allem dank der Europameisterschaft, aber auch dank der internationalen Klubwettbewerbe verzeichnete der Dachverband im Geschäftsjahr 2023/24 Einnahmen in Höhe von 6,8 Milliarden Euro und einen Gewinn in Höhe von 200 Millionen Euro.
Der zuvor höchste Wert bei den Einnahmen aus dem Geschäftsjahr 2020/21 wurde damit um eine Milliarde Euro überboten. Champions-League-Sieger Real Madrid erhielt 138,8 Millionen Euro an Prämien.
pja