Die Gemeinschaft der Ökostrom-Produzenten hatte wirklich alles unternommen, die Dinge noch irgendwie zu ändern. Von drohendem „Sand im Getriebe“ der Energiewende sprachen die Windmüller. Vor einem „Angriff auf die dezentrale Energiewende“ warnten Bürgerenergiegenossenschaften. Ein „Kahlschlag beim Solarausbau“ schwante der deutschen Solarlobby. Und das alles wegen zweier Arbeitsentwürfe aus dem Bundeswirtschaftsministerium, vorzeitig bekannt geworden im Februar. Längst überholt seien die, hatte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) wiederholt versichert. Doch jetzt ist klar: Es kommt vieles genau wie von der Branche befürchtet. Reiche macht Ernst.
Erneuerbare EnergienReiche plant drastische Kürzungen
20. März 2026, 19:51 Uhr Lesezeit: 3 Min.

Die Wirtschaftsministerin will für neue Ökostrom-Anlagen den Zugang zu knappen Stromnetzen verteuern und die Vergütung für private Solarzellen kappen. Kommt die Energiewende ins Straucheln?
Von Michael Bauchmüller, Berlin












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