Erneuerbare Energien: Reiche plant drastische Kürzungen

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Erneuerbare EnergienReiche plant drastische Kürzungen

20. März 2026, 19:51 Uhr

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Droht der Branche ein „Kahlschlag“? Mitarbeiter einer Solartechnik-Firma montieren Photovoltaikmodule auf eidem Dach eines Wohnhauses.
Droht der Branche ein „Kahlschlag“? Mitarbeiter einer Solartechnik-Firma montieren Photovoltaikmodule auf eidem Dach eines Wohnhauses. Marijan Murat/Marijan Murat/dpa

Die Wirtschaftsministerin will für neue Ökostrom-Anlagen den Zugang zu knappen Stromnetzen verteuern und die Vergütung für private Solarzellen kappen. Kommt die Energiewende ins Straucheln?

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Die Gemeinschaft der Ökostrom-Produzenten hatte wirklich alles unternommen, die Dinge noch irgendwie zu ändern. Von drohendem „Sand im Getriebe“ der Energiewende sprachen die Windmüller. Vor einem „Angriff auf die dezentrale Energiewende“ warnten Bürgerenergiegenossenschaften. Ein „Kahlschlag beim Solarausbau“ schwante der deutschen Solarlobby. Und das alles wegen zweier Arbeitsentwürfe aus dem Bundeswirtschaftsministerium, vorzeitig bekannt geworden im Februar. Längst überholt seien die, hatte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) wiederholt versichert. Doch jetzt ist klar: Es kommt vieles genau wie von der Branche befürchtet. Reiche macht Ernst.

:Wenn der Ölpreis die Politik durchschüttelt

Energiekrisen haben immer wieder Regierungsprojekte vereitelt und das Ende nicht nur einer Kanzlerschaft beschleunigt. Schon Helmut Schmidt forderte Konsequenzen – bis hin zu E-Autos.

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