Autonome Lkw auf öffentlichen Straßen: Das schwedische Unternehmen Einride plant ein Projekt mit seinen fahrerlosen Lkws im US-Bundesstaat Ohio. Dabei werden diese auch auf öffentlichen Straßen fahren.
Bei dem Projekt, das im Sommer startet, arbeitet Einride mit dem US-Logistikunternehmen EASE Logistics zusammen. Zwei der autonom fahrenden Lkw sollen Güter zwischen Lagern von EASE transportieren. Sie werden dabei sowohl auf dem Gelände des Logistikunternehmens als auch auf Landstraßen fahren.
„Einsätze wie dieser tragen dazu bei, autonome Lkw-Transporte von überwachten Pilotprojekten in den täglichen Frachtbetrieb zu bringen, wo Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz in großem Maßstab bewertet werden können“, sagte EASE-Chef Peter Coratola. „Indem wir mit führenden Anbietern autonomer Technologien, darunter Einride, in der realen Welt zusammenarbeiten, helfen wir, die für die nächste Generation des Güterverkehrs erforderliche Infrastruktur und Betriebsbereitschaft zu beschleunigen.“
Überwacht aus einem Kontrollzentrum
Der elektrisch angetriebene Lkw von Einride ist für den hochautomatisierten Betrieb (SAE Stufe 4) konzipiert und hat deshalb keine Fahrerkabine. Es ist eher eine fahrende Ladefläche. Im Betrieb wird das Fahrzeug von einem Kontrollzentrum aus überwacht. „Sicherheit ist kein Merkmal, das wir unserer Technologie hinzufügen, sondern die Grundlage, auf der alles aufbaut“, sagte Einride-Chef Roozbeh Charli.
Es ist laut Einride bereits das dritte Projekt mit EASE Logistics. In Europa war ein autonomer Lkw von Einride mit einer Sondergenehmigung erstmals 2019 auf öffentlichen Straßen in Schweden unterwegs.
(wpl)









English (US) ·