Dass Alexander Dobrindt als Macher der Migrationswende in die Geschichte des Landes eingehen will, machte schon sein erster Arbeitstag klar. Keine 24 Stunden nach seiner Vereidigung krempelte der Bundesinnenminister die Asylpraxis um, schickte Tausende zusätzliche Bundespolizisten für verschärfte Kontrollen an die Grenze und wies sie gegen geltendes Europarecht an, Geflüchtete auch in Asylfällen abzuweisen. Ein Jahr danach erklärte Dobrindt am Dienstag in seinem Ministerium: „Wir haben aus der Migrationswelle eine Migrationswende gemacht.“ Tatsächlich sind die Migrationszahlen gesunken. Aber ist das wirklich eine Folge der schwarz-roten Regierungspolitik? Die Süddeutsche Zeitung beantwortet die wichtigsten Fragen:
Ein Jahr Grenzkontrollen: Was Dobrindts umstrittene „Migrationswende“ gebracht hat
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