Donald Trump beim Signieren (2025)
Foto: Jim Lo Scalzo / EPAAutomatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
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Geld spielt für Donald Trump eine zentrale Rolle. Der US-Präsident pflegt sein Image als schwerreicher Immobilien-Fuchs sorgsam und umgibt sich am liebsten mit anderen Milliardären in goldgepflasterten Prunksälen. Da scheint es nur logisch, dass der 79-Jährige schon bald auf den US-Banknoten verewigt wird – auch wenn er damit mal wieder eine politische Gepflogenheit über den Haufen wirft.
Auf US-Banknoten wird anlässlich des 250. Jahrestags der Unabhängigkeit der USA künftig die Unterschrift von Präsident Trump zu sehen sein. Der Schritt ist ein Novum für einen amtierenden Präsidenten.
Zugleich verschwinde zum ersten Mal seit 165 Jahren die Unterschrift des obersten Kassenverwalters (Treasurer) von den Geldscheinen, teilte das Finanzministerium der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag in einem Schreiben mit. Die ersten 100-Dollar-Noten mit den Namen von Trump und Finanzminister Scott Bessent sollen demnach im Juni gedruckt werden. Weitere Banknoten sollen in den Monaten danach folgen.
Derzeit werden noch Scheine mit den Unterschriften von Janet Yellen und Lynn Malerba hergestellt, die unter Trumps Vorgänger Joe Biden Finanzministerin und Kassenverwalterin waren. Malerba ist damit die Letzte einer ununterbrochenen Reihe von Kassenverwaltern, deren Namen seit der ersten Ausgabe von US-Banknoten im Jahr 1861 auf den Scheinen abgedruckt wurden.
Münzen, Poster, Gold-Card – Trump ist überall
Und es nicht der einzige Versuch des Präsidenten, auf Zahlungsmitteln zu landen (mehr dahzu hier). Zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung soll es außerdem Goldmünzen mit dem Abbild des amtierenden US-Präsidenten geben. Trump ist auf dem voraussichtlich erfolgreichen Entwurf mit grimmiger Miene und geballten Fäusten an einem Tisch oder Pult zu sehen .
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vor 2 Stunden
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