Chris Noth: Carrie und Mr. Big sind keine Freunde mehr

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Vergewaltigungsvorwürfe gegen »Sex and the City«-Schauspieler Carrie und Mr. Big sind keine Freunde mehr

Als Carrie Bradshaw hat Sarah Jessica Parker ihn angehimmelt, nun sprechen Chris Noth und sie nicht mehr miteinander. Nach Vergewaltigungsvorwürfen hatte sich SJP an die Seite der Frauen gestellt und Noth damit enttäuscht.

22.01.2026, 11.55 Uhr

Chris Noth

Chris Noth

Foto: Dia Dipasupil / Tribeca Festival / Getty Images

Carrie und Mr. Big haben sich in »Sex and the City« mehrfach getrennt – es kam zu Streit, Zerwürfnissen und einer Menge Tränen. Auch zwischen den Schauspielern hinter den Rollen, Sarah Jessica Parker und Chris Noth, gibt es nun einen Bruch. »Wir sind keine Freunde, das dürfte ziemlich offensichtlich sein«, sagte Noth, 71. Im Youtube-Format »Really Famous with Kara Mayer Robinson« spricht der Schauspieler darüber, wie es zu dem Zerwürfnis mit seinem Co-Star Parker gekommen ist, schreibt das US-Magazin »People «.

Noth sagt, er sei enttäuscht von Parkers Reaktion auf die zahlreichen Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen ihn. Deshalb würden die beiden Schauspieler nicht mehr miteinander sprechen.

Chris Noth und Sarah Jessica Parker in »Sex and the City«

Chris Noth und Sarah Jessica Parker in »Sex and the City«

Foto: United Archives / IMAGO

Im Jahr 2021 wurden Vergewaltigungsvorwürfe von zwei Frauen publik: Eine behauptete, Noth im Jahr 2004 im Alter von 22 Jahren kennengelernt zu haben, die andere im Jahr 2015, als sie 25 Jahre alt war. Eine dritte Frau meldete sich daraufhin und berichtete, dass Noth sie im Jahr 2010 sexuell missbraucht habe, als sie 18 Jahre alt war. Noth wies damals alle Darstellungen zurück und erklärte, er habe diese Grenze »niemals überschritten und würde es auch nie tun«. Weiterhin bezeichnete er die Geschichten als »völlig erfunden« und sagte, sie würden sich lesen »wie ein schlechter Roman«.

Co-Stars distanzierten sich von Chris Noth

Kurz darauf veröffentlichten Parker und ihre »Sex and the City«-Kolleginnen Cynthia Nixon und Kristin Davis eine Erklärung: »Wir sind zutiefst erschüttert über die Anschuldigungen gegen Chris Noth. Wir unterstützen die Frauen, die sich gemeldet und ihre schmerzlichen Erfahrungen mitgeteilt haben. Wir wissen, dass dies eine sehr schwierige Sache sein muss, und wir sprechen ihnen dafür unsere Anerkennung aus.«

Genau diese Erklärung habe Noth schwer getroffen, im Interview bezeichnet er sie gar als reines »Markenmanagement«. Er habe sich gewünscht, dass die Kolleginnen ihn angerufen und seine Seite der Geschichte angehört hätten. »Ihr kennt mich seit vielen Jahren, und wir haben viele Jahre lang zusammengearbeitet«, sagte Noth demnach. Er hätte Parker und den anderen die »wahren Hintergründe« schildern können.

Etwas Gutes habe die Situation aber für ihn gehabt: »Man weiß, wo die Leute stehen, und man weiß, wer seine wahren Freunde sind und wer nicht«. Und weiter: »Ich weiß nur, dass ich das nicht getan hätte, wenn es andersherum gewesen wäre.«

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