Überraschungsclub FK Bodø/Glimt ist aus der Champions League ausgeschieden. In Lissabon reichte den Norwegern ein Drei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel nicht, Gegner Sporting gelang dank eines 5:0 (1:0, 3:0) nach Verlängerung das große Comeback und der Einzug ins Viertelfinale.
Für die Portugiesen waren zunächst Gonçalo Inácio (34. Minute) und Pedro Gonçalves (61.) erfolgreich, ehe Luis Suárez per Handelfmeter den Gleichstand besorgte (78.). Gleich zu Beginn der Verlängerung entschied Maximiliano Araújo die Partie (92.), Rafael Nel setzte den Schlusspunkt (120.+2).
Vom Start weg ließ Sporting keinen Zweifel daran aufkommen, dass man sich die Aufholjagd zutraute. Gleich in der Anfangsphase tauchte Francisco Trincão gleich zweimal gefährlich vor dem Tor Bodøs auf, setzte aber zunächst einen Kopfball drüber (3.) und traf dann eine versuchte Direktabnahme nicht richtig (4.).
Auch Mittelstürmer Suárez, kolumbianischer Namensvetter des ehemaligen Barça- und Liverpool-Angreifers, versuchte sein Glück in der ersten Viertelstunde, scheiterte mit einem laschen Abschluss aber an Torhüter Nikita Haikin (11.).
So überstand Bodø die erste Drangphase, sorgte aber selbst kaum für Entlastung. Eine Standardsituation läutete schließlich Sportings Comeback ein: Nach einem Eckball setzte sich Inácio im Luftduell durch und köpfte das erste Tor des Abends (34.). Auf der Gegenseite versuchte Odin Bjørtuft es auf dieselbe Weise – der Ball hüpfte noch auf der Latte, aber Sporting ging ohne Gegentor in die Pause (44.).
Fünf gute Minuten reichen nicht
Nach dem Seitenwechsel erinnerte Bodø für fünf Minuten an das Team, das zuvor bereits Inter Mailand aus dem Turnier geworfen hatte. Erstmals in dieser Partie setzten sich die Norweger tief in der gegnerischen Hälfte fest, Sondre Fets Schuss aber blieb zu harmlos (50.).
So riss Sporting das Spiel wieder an sich. Suárez spielte seine Tempovorteile gegenüber Bjørtuft aus und legte quer auf Gonçalves, der über beide Partien gerechnet zum Anschluss traf (61.). Beim Ausgleich half ein VAR-Hinweis mit: Sandro Schärer ging zum Bildschirm und erkannte auf ein strafbares Handspiel von Fredrik Bjørkan, Suárez verwandelte den fälligen Strafstoß gnadenlos mit einem harten Schuss (78.).

vor 2 Stunden
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