Champions League: Real Madrid und Paris Saint-Germain weiter, Juventus Turin scheidet aus

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Das Hinspiel war überschattet von den Rassismusvorwürfen gegen Benficas Gianluca Prestianni, der Real Madrids Torschützen Vinícius Júnior als »Affe« bezeichnet haben soll. Prestianni wurde vorläufig gesperrt und durfte beim Rückspiel nicht mitwirken.

Auch ohne Trainer José Mourinho, der nach einer Sperre nicht auf der Bank sitzen durfte, sorgte Benfica schnell für ein Ausrufezeichen. Rafa traf in der 14. Minute per Rechtsschuss und glich die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel aus. Real antwortete prompt: Aurélien Tchouaméni erzielte keine zwei Minuten später den Ausgleich (16.).

Die Entscheidung fiel erst in der 80. Minute durch – natürlich – Vinícius Júnior, der steil geschickt wurde und den Ball überlegt ins lange Eck setzte.

In einem turbulenten Hinspiel hatte Paris Saint-Germain 3:2 bei Ligarivale AS Monaco triumphiert. Doch die AS agierte auch im Rückspiel mutig und ging durch Maghnes Akliouche kurz vor der Pause in Führung (45.).

Nach der Halbzeit wendete sich das Spiel binnen Minuten. Erst holte sich Mamadou Coulibaly drei Minuten nach seiner ersten Gelben Karte Gelb-Rot ab (58.), die darauffolgende Freistoßflanke köpfte Abwehrchef Marquinhos in Überzahl per Kopf über die Linie (60.). Khvicha Kvaratskhelia erhöhte auf 2:1 (66.).

PSG blieb aber weiter anfällig. Jordan Teze glich noch einmal zum 2:2 aus (90.+1). In der letzten Offensivaktion verfehlte Monaco hauchzart den Führungstreffer – und schied nach zwei aufregenden Duellen aus.

Nach der 2:5-Hinspielniederlage in Istanbul benötigte Juventus eine großartige Aufholjagd zum Weiterkommen. Diese schien nach einem verwandelten Foulelfmeter von Manuel Locatelli Fahrt aufzunehmen (37.). Galatasarays Vorsprung war damit auf zwei Treffer geschrumpft.

In der zweiten Hälfte sorgte eine knifflige Entscheidung für Aufregung: Lloyd Kelly sah nach Ansicht der Videobilder die Rote Karte (49.). Der Turiner war hochgesprungen und auf der Ferse eines Gegenspielers gelandet.

Gala zeigte auch in Überzahl nichts. Federico Gatti drückte in der 70. Minute den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie. Juventus nun wie im Rausch: Kenan Yildiz traf nur den Pfosten (79.), bevor Weston McKennie per Kopf zum 3:0 traf (82.).

In der Verlängerung sorgte Gala-Angreifer Victor Osimhen mit seinem Treffer für das 3:1 für den K.-o. der Gastgeber (105.+1). Barış Yılmaz setzte den Schlusspunkt (119.).

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