Auf ihrer ersten Sitzung unter Warshs Leitung hatte die Fed den Leitzins im Juni in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent unverändert gelassen, zugleich aber eine mögliche Straffung im weiteren Jahresverlauf signalisiert. Nach den neuen Inflationsdaten erscheint eine Anhebung auf der nächsten Sitzung am 29. Juli jedoch weniger wahrscheinlich. Mit dem Rückgang auf 3,5 Prozent sei die Teuerung allerdings „noch immer unangenehm hoch“, warnt LBBW-Analyst Elmar Völker. Bleibe eine dauerhafte Entspannung im Nahen Osten aus, könnte der Handlungsdruck auf die Fed im Herbst erneut zulegen, so seine Einschätzung.

vor 2 Stunden
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