Biennale von Venedig: EU stellt Unterstützung für Kunstbiennale in Venedig ein
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Wegen der Teilnahme Russlands stellt die EU eine Finanzhilfe für die Biennale ein. Für die dort stattfindenden Ausstellungen waren zwei Millionen Euro zugesagt.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
akm
21. Juli 2026, 14:39 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die EU zieht bei der Biennale von Venedig den Geldstecker. Nach einer rechtlichen Prüfung beendet die Exekutivagentur EACEA den laufenden Zuschuss von zwei Millionen Euro an die Fondazione La Biennale di Venezia, weil die umstrittene russische Teilnahme die traditionsreiche Kunstschau politisch auflädt wie ein Kulturkampf im White Cube. Aus Sicht der Kommission dürfen mit Steuergeld finanzierte Kulturprojekte nicht bloß Prestige und Buzz produzieren, sondern müssen demokratische Grundwerte, offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit glaubhaft verkörpern. Genau daran, so die Brüsseler Lesart, scheitert das heutige Russland, dessen Umgang mit diesen Prinzipien eher nach autoritärem Shutdown als nach pluralistischem Austausch klingt. Damit wird aus einer Kunstausstellung plötzlich ein geopolitischer Resonanzraum – und die Biennale lernt auf die harte Tour, dass Kulturförderung in Europa kein unpolitisches Hintergrundrauschen ist.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Die Europäische Union stellt ihre finanzielle Förderung der Kunstbiennale von Venedig ein. Grund ist die umstrittene Teilnahme Russlands an der traditionsreichen Kunstausstellung. Wie ein Sprecher der EU-Kommission mitteilte, hat die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) nach einer rechtlichen Prüfung beschlossen, den laufenden Zuschuss in Höhe von zwei Millionen Euro an die Fondazione La Biennale di Venezia zu beenden.
Zur Begründung sagte der Sprecher, Kulturprojekte, die mit EU-Steuergeldern finanziert werden, müssten demokratische Grundwerte vertreten sowie offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit fördern. Diese Werte würden im heutigen Russland nicht respektiert. Deshalb sei eine weitere Förderung der Biennale unter den aktuellen Umständen nicht mit den Grundsätzen der Europäischen Union vereinbar.