Erneut gab es einen Attentatsversuch auf Donald Trump. Gehört politische Gewalt in den USA einfach dazu? Und: Welche Sparpläne der Koalition besonders Mütter belasten.
27. April 2026, 17:14 Uhr
Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner in Washington in Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump soll der mutmaßliche Täter vor einem Haftrichter erscheinen. Dem 31-jährigen Kalifornier werden der Einsatz einer Schusswaffe bei einer Gewalttat sowie der tätliche Angriff auf einen Bundesbeamten vorgeworfen. Ermittler haben ein sogenanntes Manifest bei ihm gefunden und gehen davon aus, dass Regierungsmitglieder, allen voran US-Präsident Donald Trump, Ziel des Angriffs waren. Es ist bereits der dritte Attentatsversuch auf Donald Trump. Nach tödlichen Schüssen auf Aktivisten und Politiker im vergangenen Jahr eskaliert die politische Gewalt in den Vereinigten Staaten immer weiter. Wie könnte sie gestoppt werden? Das ordnet US-Korrespondentin Juliane Schäuble bei Was jetzt? ein.
An diesem Mittwoch will das Kabinett von Kanzler Friedrich Merz die Eckpunkte für den neuen Haushalt und die Gesundheitsreform verabschieden. Das klare Ziel lautet Sparen. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant etwa Kürzungen beim Kinderkrankengeld. Zudem wurde eine von Bundeskanzler Friedrich Merz in Auftrag gegebene Liste mit möglichen milliardenschweren Sparmaßnahmen, die eigentlich geheim gehalten werden sollten, vom Paritätischen Wohlfahrtsverband veröffentlicht. Darin schlägt eine Arbeitsgruppe aus Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden unter anderem vor, den Unterhaltsvorschuss für Kinder ab zwölf Jahren zu streichen. Warum von diesen weitreichenden Einschnitten vor allem Mütter betroffen wären, erklärt Marie Rövekamp aus dem Ressort Arbeit.
Außerdem im Update: Die Zahl der getöteten Radfahrer ist im Jahr 2025 auf 462 gestiegen.
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Moderation und Produktion: Fabian Scheeler
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit:Marco Fründt und Maximilian Renzikowski
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