Der jüngste iranische Vorschlag für ein Kriegsende klammert sein Atomprogramm aus. Wie könnten erfolgreiche Atomverhandlungen aussehen? Und: Was bringt eine Zuckersteuer?
30. April 2026, 6:02 Uhr
Im Ringen um ein Ende des Irankriegs sieht US-Präsident Donald Trump den jüngsten iranischen Vorschlag, Medienberichten zufolge, skeptisch. Denn dieser klammert offenbar das iranische Atomprogramm aus. So berichtet es die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Die iranische Führung verlangt demnach für einen Beginn von ernsthaften Verhandlungen das Ende der US-Blockade gegen ihre Tanker und Häfen. Trump dagegen möchte sie lieber während der Verhandlungen als Druckmittel einsetzen. Die Verhandlungen mit dem Iran über das Atomabkommen von 2015 hatten mehrere Jahre gedauert. Trump kündigte es im Jahr 2018 auf. Damit, wie nun erfolgreiche Atomverhandlungen aussehen könnten, hat sich der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, beschäftigt.
Die Bundesregierung plant eine Zuckersteuer. Sie soll ab 2028 auf zuckerhaltige Getränke erhoben werden und ist Teil der Gesundheitsreform, die am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Einer von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzten Expertenkommission zufolge sollen durch die Zuckersteuer jährlich rund 450 Millionen Euro zusammenkommen. Verbraucherschützerinnen und Ärzte werben schon länger für eine solche Abgabe, die Lebensmittelbranche ist dagegen. Auch die CDU hatte sich noch im Februar auf ihrem Parteitag gegen eine solche Abgabe ausgesprochen. Was die Steuer ökonomisch bringen könnte – und in welchem Dilemma der Staat bei der Besteuerung gesundheitsschädlicher Substanzen steckt, das erklärt der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman Pletter.
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Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin und Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems
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