Seit etwa drei Monaten arbeite ich nun wieder 100 Prozent in meinem Job. Jona ist jetzt zwei Jahre und drei Monate alt.
Und der Vater unseres Kindes? – Ja, der arbeitet auch Vollzeit, schon die ganze Zeit.
Ach herrje! – Ja, ich weiß.
Schwierig, oder?
Puh, hoffentlich habe ich mir das gut überlegt.
Diese Reaktionen kenne ich.
Amelie Dilling
lebt mit Sohn (Jahrgang 2024) und Mann (Jahrgang 1990) nahe dem Dreiländereck von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Beide arbeiten Vollzeit und gelten damit als Beispiel gelungener Vereinbarkeit. In der Praxis klappt das bedauerlicherweise selten so gut: Wer ständig müde ist, endlose To-do-Listen schreibt und dabei noch glücklich sein will, fühlt bei ihr sicher mit.
Bild: F.A.Z.
Erwähnt hatte ich diese Umstellung in meinem Umfeld zwar eher als Randnotiz, in den üblichen Gesprächen mit der Familie oder im Kollegen- und Freundeskreis, in denen es darum geht, wie ich nach der Elternzeit weitermache. Vielen ist der Schritt aber im Gedächtnis geblieben. Und egal, wo ich bin: Früher oder später wird meine Entscheidung zum Thema.

vor 8 Stunden
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