Android 17 QPR2 Beta 3: Google bringt neue Anpassungsoptionen und Sicherheit

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Während Android 17 QPR 1 (mittlerweile in der Beta 8) im September als Pixel Drop für Pixel-Geräte erwartet wird, bereitet Google parallel schon die nächste größere Android-Version vor, die mit kleineren API-Änderungen gegen Ende dieses Jahres erscheinen soll. Android 17 QPR2 Beta 3 mit der Buildnummer CP41.260731.005.A2 kann auf dem Pixel 6a, Pixel 7/Pro/7a, Pixel Fold und Pixel Tablet sowie CP41.260731.005.B1 für alle weiteren Geräte ab dem Pixel 6 ausprobiert werden. Die Software enthält neben Fehlerbehebungen zahlreiche Neuerungen, die zum Teil schon im Android-Canary-Channel, Googles Experimentierkanal für Entwicklerinnen und Entwickler, zu finden waren.

Googles neues Beta-Update hat unter anderem zwei Funktionen an Bord, die Nutzerinnen und Nutzern mehr Anpassung der Bedienoberfläche erlauben. Zum einen befinden sich in den Einstellungen „Hintergrund und Stil“ im Punkt Farbauswahl neben vorgeschlagenen Farboptionen erweiterte Einstellungsmöglichkeiten: Ein Druck auf die vorgeschlagenen Farboptionen öffnet ein Auswahlwerkzeug, um zwischen Farbnuancen „Neutral“, „Weich“, „Hell“ und „Fett“ zu wählen. Überdies befindet sich ein Farbpaletten-Symbol rechts im Menü, das einen Schieberegler für eine erweiterte Farbauswahl öffnet.

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Die neuen Theming-Optionen von Android 17 QPR 2 konnten schon in der Canary-Version getestet werden.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Die Funktion hatte Google im Juni im Canary-Channel eingeführt; mit dem Einzug in die QPR-2-Beta bietet der Hersteller diese Funktion nun einer breiteren Tester-Gruppe an.

Eine weitere neue Beta-Funktion ist die sogenannte App-Sperre, die im überarbeiteten App-Dialog untergebracht ist: Ein Langdruck auf ein App-Icon öffnet das Dialogfenster mit dem neuen Feature. Mit diesem können Nutzerinnen und Nutzer ausgewählte Apps mit einem zusätzlichen Schutz versehen und vor unbefugtem Zugriff schützen.

Neue Funktion von Android 17 QPR 2: die App-Sperre.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Zum Öffnen der mit App-Sperre versehenen Apps muss man erneut den Fingerabdruck oder die PIN nutzen. Die App-Sperre war zunächst Teil der Android-Canary-Version vom März 2026, verschwand dann aber wieder – bis jetzt.

Erst Anfang August hat Google eine neue Anpassungsoption für die Schnelleinstellungen im Canary-Channel gezeigt, mit der Nutzerinnen und Nutzer die Anordnung der Schnelleinstellungen-Elemente nach ihren Wünschen anpassen können: So lässt sich der Helligkeitsregler per Drag-&-Drop etwa nach unten schieben, oder der Mediaplayer ganz nach oben – laut Thread-Beitrag von Googler Mishaal Rahman sind insgesamt sechs Variationen möglich.

Android 17 QPR 2 erweitert die Anpassung der Schnelleinstellungen.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Eine weitere neue Kleinigkeit betrifft den Sperrbildschirm, der wie 9to5 Google bemerkt, nun auch mehr Unschärfe erhält. So erscheinen die Benachrichtigungsübersicht und die beiden Verknüpfungen nun mit mehr Transparenz. Auch das Fingerabdruck-Symbol erhält mit der Beta 3 diese Optik.

Abseits der genannten Neuerungen führt Google mit Android 17 QPR2 Beta 3 neue Sicherheitsbeschränkungen für die programmgesteuerte Anrufweiterleitung ein. Damit sollen Nutzerinnen und Nutzer vor Betrug geschützt werden. Laut Google analysiert das System nun USSD-Codes zur Anrufweiterleitung wie etwa *21*, die über die Schnittstelle (API) „TelephonyManager.sendUssdRequest()“ ausgeführt werden, und schränkt deren Verwendung selektiv ein.

Zudem ist dem Unternehmen zufolge die sendUssdRequest()-API für USSD-Codes zur Anrufweiterleitung, die ausschließlich die Berechtigung CALL_PHONE nutzen, nicht mehr zugänglich. Standard-Apps, die fortan versuchen, diese Codes im Hintergrund auszuführen, werden blockiert und erhalten einen USSD_ERROR_NOT_ALLOWED-Callback.

Neu ist zudem ein Schutz vor Social-Engineering-Betrug: Nutzern, die Anrufweiterleitungscodes manuell im System-Wählfeld eingeben, wird vor der Ausführung des Befehls ein neuer Bestätigungsdialog auf Betriebssystemebene angezeigt. Nicht betroffen sind Google zufolge USSD-Anfragen, die keine Anrufweiterleitung aktivieren – etwa mobile Geldüberweisungen und Kontostandsabfragen. Entwicklerinnen und Entwickler deren Apps von diesen Änderungen betroffen sind, sollten sicherstellen, dass ihre Apps den Fehler-Callback „USSD_ERROR_NOT_ALLOWED“ korrekt verarbeiten. Weitere Details dazu stehen in den Release-Notes.

Die Beta 3 enthält überdies Fehlerbehebungen: So soll ein Bug, der beim Öffnen des Benachrichtigungsfelds und des Menüs „Schnelleinstellungen“ zu Darstellungsfehlern und einem unerwarteten Neustart des Geräts führte, nicht mehr auftreten. Zudem zeigte das Tool „Gerätezustand und Support“ Nutzerinnen und Nutzern fälschlicherweise Warnungen bezüglich einer verminderten Akkukapazität an – dieser Fehler soll nun auch nicht mehr auftreten.

Das Update steht für sämtliche Modelle ab dem Pixel 6 bis zum Pixel 10 Pro XL, die Pixel-Foldables, das Pixel Tablet und für den Android-Emulator bereit. Neugierige können die QPR-Beta auf ihren Geräten per OTA-Update installieren, nachdem sie es im Android-Betaprogramm registriert haben. Das nächste Update für Googles Pixel-Geräte steht im September an. Es könnte unter anderem neue Funktionen für einige Bestandsgeräte an Bord haben, die Google mit dem Pixel 11 angekündigt hat. Welche es genau sind, verrät der Hersteller jedoch noch nicht.

(afl)

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