Google steuert auf die Fertigstellung von Android 16 zu. Mit der Beta 3.2 adressiert der Hersteller zahlreiche Fehler und erhöht die allgemeine Systemstabilität.
Mit dem Update auf Android 16 Beta 3 hat Google Mitte März 2025 Plattformstabilität für die neue OS-Version erreicht. Jedoch enthielt die Beta noch einige Fehler, zu denen ein zu hoher zu Energieverbrauch und der Absturz der Einstellungen-App zählten. Einige der Bugs wurden schon wenige Tage später mit der Beta 3.1 behoben wurden.
Die nun erschienene Beta 3.2 bringt laut Google weitere Optimierungen und Bugfixes mit sich. Unter anderem soll das veränderte haptische Feedback auf Pixel-Geräten rückgängig gemacht werden, das manche Beta-Tester irritierte.
Android 16 Beta 3.2: Google behebt nervige Fehlerchen
Laut Googles Changelog behebt der neue Build auch ein Problem, das vor allem bei der Pixel-6-Serie aufgetreten ist: Das Display soll jetzt bei der Verwendung der Kamera beim Schießen von Fotos und Videos nicht mehr flackern.
Des Weiteren teilt Google mit, dass die neue Beta die Laufzeit der Pixel-Smartphones verbessere, da ein Fehler behoben wurde, der einen übermäßig hohen Batterieverbrauch im Standby verursachte. Ferner behebe das kleine Update "verschiedene andere Probleme […], die sich auf die Systemstabilität und Nutzerfreundlichkeit ausgewirkt haben“.
Android 16 Beta 3.2 wird an Beta-Tester verteilt
Die neue Android-16-Beta wird laut Google an alle Nutzer verteilt, die ihr kompatibles Pixel-Gerät im Beta-Programm registriert haben. Zu den Geräten gehören sämtliche Modelle ab dem Pixel 6, als auch das Pixel Tablet.
Im April plant Google die vierte und letzte Android-16-Beta zu veröffentlichen, bevor die finale Version freigegeben wird. Laut Hersteller soll Android 16 im Juni 2025 freigegeben werden.
Zu neuen Funktionen von Android 16 gehören unter anderem "Live-Activities", die ähnlich wie Apples Live-Updates beispielsweise Lieferzeiten von Bestellservices oder die Ankunft eines Fahrdienstes in Echtzeit auf dem Sperrbildschirm und der Benachrichtigungsleiste anzeigen sollen. Zudem sollen Apps künftig an alle Bildschirmgrößen adaptiv angepasst werden. Ebenso wird Android 16 Bluetooth Auracast unterstützen. Damit können Bluetooth-Kopfhörer mit öffentlichen Kanälen etwa auf Flughäfen verbunden werden, um etwa Durchsagen zu hören.
(afl)