Amy Adams: Lebensretterin dank Kenntnissen aus Arztserie

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Dank »Dr. Vegas« Schauspielerin Amy Adams berichtet, wie sie einem Mann das Leben rettete

Sechsmal wurde sie für den Oscar nominiert. Geprägt hat Amy Adams aber medizinisches Wissen aus einer Arztserie, die kaum jemand kennt, weil sie nach fünf Folgen abgesetzt wurde.

23.06.2026, 14.01 Uhr

 »Es war total verrückt«
 »Es war total verrückt«

Schauspielerin Adams: »Es war total verrückt«

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Dave Benett / Alan Chapman / Apple TV / Getty Images

Von wegen Schauspielerei bildet nicht. Amy Adams, 51, hat im »SmartLess«-Podcast eine Geschichte erzählt, die man von einer sechsfachen Oscar-Nominierten nicht unbedingt erwartet: Sie habe einem Fremden das Leben gerettet, an einem Abend in Santa Monica.

Adams war demnach mit ihrem Vater, ihrem Ehemann Darren Le Gallo und ihrer Tochter nach dem Abendessen in ihrem Lieblingsrestaurant unterwegs, als plötzlich Menschen geschrien und ein Mann taumelnd an ihnen vorbeigestolpert sei. »Er stirbt!«, hätten Umstehende gerufen. Adams sagt, sie habe das Blut gesehen und sofort gehandelt. Ihre Tochter habe sie mit ihrem Ehemann zur Seite geschickt; gemeinsam mit ihrem Vater sei sie zu dem Mann gelaufen, der offenbar niedergestochen worden war.

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Was folgte, war Erste-Hilfe-Handwerk: Adams und ihr Vater hätten Strandtücher auf die Wunde gepresst und Druck ausgeübt. »Du musst deinen Puls beruhigen. Atme tief ein«, habe sie zu dem Verletzten gesagt und ihn so am Leben gehalten.

Die Ruhe, so erklärt sie sich selbst, komme aus einer eher unerwarteten Quelle: der kurzlebigen CBS-Arztserie »Dr. Vegas« aus dem Jahr 2004, in der sie eine Krankenpflegerin spielte. Die Serie wurde nach nur fünf ausgestrahlten Folgen abgesetzt, war aber für die Schauspielerin offenbar prägend. Für die Rolle habe sie sich damals auch die Haare rot gefärbt und daraufhin ungewöhnliche und lustige Rollen angeboten bekommen, statt immer nur für den Part der flirtenden, einfältigen Figur vorzusprechen, sagte Adams einmal. Auch mehr als 20 Jahre später begleiten sie Eindrücke aus der Serie noch: Ihr medizinisches Wissen sitzt.

Das erstaunlichste Kapitel habe sich aber erst später abgespielt: Adams sagt, sie sei dem Mann zufällig in einem anderen Restaurant in Los Angeles begegnet. Er sei auf sie zugekommen, hatte seinen Sohn dabei, Tränen in den Augen: »Es war total verrückt«, sagte die Schauspielerin im Podcast.

Für Adams, die derzeit in der Apple-TV-Serie »Cape Fear« als Anwältin zu sehen ist, dürfte das vielleicht mehr wert sein als jede Trophäe.

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