Als US-Vizepräsident JD Vance in Pakistan Friedensgespräche mit Iran führte und schließlich das Scheitern verkündete, hatte Donald Trump anderes zu tun.
Ein Video auf der Plattform X zeigt den Präsidenten, wie er zu harten Gitarrenriffs und unter Jubel am Samstagabend (Ortszeit) eine Veranstaltung der »Ultimate Fighting Championship« (UFC) in Miami im US-Bundesstaat Florida besucht.
Hintergrund dieses Ortsbesuchs, an dem auch seine Töchter Ivanka und Tiffany sowie Außenminister Marco Rubio teilnahmen, war ein altes Lieblingsprojekt von Trump, das nun offenbar konkrete Formen annimmt: eine martialische Kampfsportveranstaltung auf dem Gelände des Weißen Hauses. Boxen, treten und ringen, wo sonst Politik gemacht wird.
US-Präsident Trump mit seiner Enkelin Kai auf einer Kampfsport-Show in Miami, 11. April 2026: Werben für den eigenen Geburtstag
Foto: Julia Demaree Nikhinson / APHistorischer Superlativ
Trump kündigte über sein Netzwerk Truth Social jetzt an, dass diese in den USA sehr populären Käfigkämpfe am 14. Juni unter dem Titel »UFC Freedom 250« stattfinden sollen – an dem Tag wird Trump 80 Jahre alt. Und nur Wochen später jährt sich die Unabhängigkeit der USA zum 250. Mal – daher die Anspielung »Freedom 250«, Freiheit 250.
Auf der Website der UFC können schon Tickets vorbestellt werden. Die Hauptkämpfe sowie ein Rahmenprogramm mit Livemusik stehen demnach fest. Plakate und Werbevideos des Verbandes kündigen in bester Trump-Manier das »most historic sporting event of all times« an. Übersetzt also das »historischste Sportevent aller Zeiten«, sofern sich historisch sinnvoll steigern ließe. Trump verwies auf Truth Social ebenfalls auf diesen Slogan und die UFC-Werbung. Bei der UFC-Show in Miami lief Trump zusammen mit UFC-Präsident Dana White in die Kampfarena ein.
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Die UFC ist die größte Profi-Liga für Mixed Martial Arts (MMA), ein vor allem in den USA beliebter Kampfsport, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint. Kämpfer nutzen bei ihren Duellen in käfigartigen Kampfflächen unter anderem Elemente und Techniken aus dem Boxen, Kickboxen und Ringen. Anders als etwa beim Wrestling sind die Kämpfe nicht gestellt. Trump gilt als Fan des Kampfsport-Spektakels.
UFC-Event im November 2024 in New York: Im Publikum der frisch gewählte Präsident Trump
Foto: Evan Vucci / APEvent wird nicht am Unabhängigkeitstag stattfinden
Bereits im vergangenen Jahr hatte Trump angekündigt, er werde anlässlich des 250. Unabhängigkeitstags der USA einen Kampf der UFC mit bis zu 25.000 Zuschauern auf dem Gelände des Weißen Hauses organisieren. Das wird nun aber nicht am Unabhängigkeitstag am 4. Juli selbst stattfinden, sondern am Geburtstag des Präsidenten.
Duell zwischen Präsidentensöhnen?
Unklar ist noch, was aus einer anderen Ankündigung zu den Käfigkämpfen vor dem Weißen Haus wird, die vor wenigen Tagen für Schlagzeilen gesorgt hatte. Demnach gab es Spekulationen, ob bei einem ähnlichen Event zwei Söhne Trumps gegen Hunter Biden antreten, den Sohn des früheren US-Präsidenten Joe Biden.
Hunter Biden sei nach eigener Aussage zu »einhundert Prozent« für einen Käfigkampf mit den Trump-Sprösslingen Eric und Donald Jr. bereit, vermeldete die Nachrichtenagentur dpa. Der YouTuber Andrew Callaghan wolle einen solchen Kampf organisieren. Allerdings sagte Callaghan der Tageszeitung »USA Today« auch, Biden habe die Idee vermutlich »im Scherz« kommentiert. Weder Eric noch Donald Trump Jr. haben sich zudem bisher zu der Sache geäußert.

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