Hunderte Passagiere mussten im Dunkeln aus Waggons geborgen werden, Menschen kletterten durch zerborstene Fensterscheiben aus den Wracks.
Bei einem Zugunglück im Süden Spaniens sind mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende sind schwer verletzt.
Das Unglück ereignete sich am Sonntagabend gegen 19.40 Uhr in der andalusischen Provinz Córdoba.
Die hinteren Waggons eines Hochgeschwindigkeitszugs seien mutmaßlich mit Tempo 300 entgleist und in das Nachbargleis geraten, wo ein anderer Zug in diesem Moment vorbeigefahren sei, erklärt ein Sprecher der spanischen Bahngesellschaft Renfe.
Zahlreiche Fahrgäste waren noch Stunden nach dem Unfall in den Zügen eingeschlossen.
Helfer:
»Vertrauen Sie uns, wir haben uns viele Jahre für diesen Fall vorbereitet, aber wenn Sie nicht kooperieren, bringt diese Vorbereitung auch nichts. Wir müssen zusammenarbeiten!«
Der Zugverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde unterbrochen.
Das spanische Hochgeschwindigkeitsnetz gilt als eines der modernsten der Welt. Die Ursache für den Unfall ist bisher unklar.

vor 3 Stunden
1










English (US) ·