Ziele von Israel: Israel weiß genau, was es will

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Zum Ende der zweiten Kriegswoche ist die Lage in Nahost ähnlich unberechenbar wie kurz vor Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe auf das Regime in Teheran. Während US-Präsident Donald Trump am Mittwoch dem US-Medium Axios sagte, dass "quasi nichts mehr im Iran übrig" sei, das man angreifen könne, erklärte Israels Außenminister Israel Katz diese Woche: Der Krieg werde "so lange wie nötig fortgesetzt, bis wir alle Ziele erreicht und den Feldzug entscheidend gewonnen haben".

Wieder wirkt Trump erratisch – wie zuvor schon in seinen wochenlangen widersprüchlichen Aussagen zu einem möglichen Angriff. Wieder sind es die Israelis, die sich entschlossen geben. Im Januar hatte die Jerusalem Post geschrieben, Israel sei im Zweifelsfall in der Lage, den Iran erneut allein anzugreifen. Und wie mehrere US-Medien diese Woche berichteten, wollten die USA den Israelis zur Seite springen, ehe die ihre eigentlich für diesen Sommer geplante neue Angriffsrunde beginnen konnten. Zusammengenommen machen die Entwicklungen vor diesem Krieg und die Informationen, die seitdem bekannt werden, deutlich, warum man auf Israel schauen muss, um den weiteren Verlauf zu verstehen.

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