Krieg in Nahost: Benjamin Netanjahu ruft Iraner zum Sturz ihres Regimes auf

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Den Iranern biete sich eine "einmalige Gelegenheit", die Ajatollah-Führung zu stürzen, sagt Israels Ministerpräsident. Das iranische Volk müsse bald handeln.

11. März 2026, 0:53 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa,

 Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat sich an die iranische Bevölkerung gewandt.
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat sich an die iranische Bevölkerung gewandt. © Ronen Zvulun/​REUTERS

Benjamin Netanjahu hat die iranische Bevölkerung zum Sturz ihres Regimes aufgerufen. In einem Post auf X wandte sich Israels Premierminister an das "Volk des Iran" und bezeichnete die derzeitigen Angriffe als "einen historischen Krieg für die Freiheit." Für die Iranerinnen und Iraner bestehe nun "eine einmalige Gelegenheit", das Ajatollah-Regime zu stürzen und Ihre Freiheit zu erlangen", schrieb Netanjahu auf X. Gemeinsam mit den Vereinigten Staaten "schlagen wir die Tyrannen von Teheran härter denn je".

"Ihr müsst handeln", heißt es in Netanjahus Mitteilung. "Wir schaffen die Voraussetzungen dazu, dass ihr das tun könnt." Israel habe "zahllose Ziele" des Regimes attackiert und "Tausende" Mitglieder der Revolutionsgarde getötet und Hunderte ihrer Raketenwerfer ausgeschaltet. "Wir sind euer Verbündeter. Euer bester Verbündeter."

Weitere Luftangriffe auf Teheran

Israel konzentriere sich derzeit darauf, Ziele des Regimes zu treffen und bemühe sich, dem iranischen Volk keinen Schaden zuzufügen. "Wir respektieren Ihre Souveränität, Ihre Kultur und Ihr Erbe voll und ganz", heißt es weiter auf X. Die Iranerinnen und Iraner hätten um Hilfe gebeten, und die Hilfe sei angekommen. "Wenn die Zeit reif ist, und diese Zeit rückt schnell näher, werden wir euch die Fackel übergeben", schreibt Netanjahu.

Israels Militär setzte unterdessen in der Nacht seine Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt fort. Israel führe eine "zusätzliche Welle von Angriffen auf Ziele des iranischen Terrorregimes in Teheran" aus, schrieb das Militär auf Telegram. Zuvor hatten Journalisten über Explosionen im Norden und Westen von Teheran berichtet. Die iranische Revolutionsgarde teilte wenig später über die Nachrichtenagentur Tasnim mit, sie hätten US-Militärstützpunkte in Bahrain und in der Region Kurdistan im Irak ins Visier genommen.

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