Wetter in Deutschland: »Superzelle« verwüstet Ort in Thüringen – Am Nachmittag drohen Gewitter im Westen und Südwesten

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Die Menschen in Deutschland müssen sich erneut auf einen heißen Tag einstellen – aber auch auf Sturm, Regen, Blitz und Donner: Zunächst stehen ihnen vielerorts hohe Temperaturen bevor, doch schon im Laufe des Tages soll es zu einem Wetterumschwung mit teils heftigen Gewittern kommen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet zunächst verbreitet mit 30 bis 38 Grad, nur in Küstennähe bleibt es mit 25 bis 30 Grad etwas weniger heiß.

In Teilen Deutschlands hat der Tag bereits mit unwetterartigen Gewittern, Starkregen, Hagel und Orkanböen begonnen.

  • In Thüringen wurde laut DWD der Ort Thangelstedt bereits am Montagabend durch eine »Superzelle« verwüstet. Ob es sich um einen Tornado gehandelt habe, werde nun geprüft.

  • In Hamburg stürzte am frühen Vormittag bei einem Gewitter ein Baum auf ein Auto, in dem sich sieben Menschen befanden. Die vier Erwachsenen und drei Kinder mussten laut Feuerwehr von Rettungskräften aus dem Wagen befreit werden. Ein Mensch wurde mittelschwer verletzt, die anderen sechs kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Familie habe »sehr, sehr viel Glück« gehabt, hieß es von der Feuerwehr.

  • In Nordrhein-Westfalen haben lokale Unwetter schon in der Nacht mehrere Züge ausgebremst. Bei Schwelm mussten Fahrgäste mehr als vier Stunden in einem ICE ausharren, weil ein Baum auf die Oberleitung gestürzt war. Weiterhin gesperrt ist die Bahnstrecke zwischen Mönchengladbach und Aachen, nachdem bereits am Montagabend Bäume auf die Gleise gestürzt waren.

In vielen anderen Regionen beginnt der Tag zunächst freundlich, doch im Laufe des Tages wachsen Quellwolken rasch zu kräftigen Gewittern heran. Dabei besteht Unwettergefahr, unter anderem durch heftigen Starkregen mit teils mehr als 25 Litern je Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und schweren Sturm und orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten von 90 bis 120 Kilometern pro Stunde.

In der Nacht zum Mittwoch sind laut DWD zunächst weiterhin Schauer und Gewitter möglich, teils auch noch kräftig. In der zweiten Nachthälfte sollen die Gewitter dann nach und nach Richtung Nordosten abziehen und schwächer werden. Die Temperaturen sinken auf 22 bis 16 Grad.

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