An dem Abend, an dem sein Sohn Sam getötet wurde, hatte Fahd Abu Haikal seine Mutter zurück in ihr Haus nach Hebron bringen wollen. Kurz vor der Ankunft in der Stadt im Süden des besetzten Westjordanlands, sah Abu Haikal plötzlich israelische Soldaten auf der Straße. Der 41 Jahre alte Palästinenser ist unter den Bedingungen der israelischen Besatzung aufgewachsen. Er glaubte zu wissen, was zu tun ist, um sich, seine Mutter, seine Frau und seinen sieben Monate alten Sohn zu beschützen. »Ich ging vom Gas und hob die Hände, um zu zeigen, dass ich nicht bewaffnet bin«, so schildert Sams Vater die Geschehnisse vom 5. Juni. »Aber einer der Soldaten hat trotzdem geschossen.«

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