Westjordanland: Ein gefährlicher Dreiklang

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Das Militär, brutale Siedler und eine Politik der Vertreibung – die Bedrohung der Menschen im Westjordanland steigt weiter. Die EU-Sanktionen werden daran nichts ändern.

14. Mai 2026, 11:45 Uhr

 Radikale israelische Siedler werfen im vergangenen Juni Steine auf palästinensische Dorfbewohner.
Radikale israelische Siedler werfen im vergangenen Juni Steine auf palästinensische Dorfbewohner. © Ilia Yefimovich/​dpa

Es ist ein großes Signal mit kleiner Wirkung. Am vergangenen Montag einigten sich die Außenminister der Europäischen Union auf Sanktionen gegen radikale israelische Siedler. Ein großes Signal ist es, dass sich die Außenminister überhaupt darauf einigen konnten. Es sind die ersten Sanktionen seit 2024. Möglich wurde das vor allem deshalb, weil Viktor Orbán in Ungarn aus dem Amt gewählt wurde – er hatte jegliche Sanktionsversuche blockiert. Kleine Wirkung deshalb, weil auf der Liste nur drei Personen und vier Organisationen stehen. Der Siedlergewalt im Westjordanland ist damit nicht beizukommen. Dabei wird sie immer mehr und immer heftiger.

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