Das Militär, brutale Siedler und eine Politik der Vertreibung – die Bedrohung der Menschen im Westjordanland steigt weiter. Die EU-Sanktionen werden daran nichts ändern.
14. Mai 2026, 11:45 Uhr
Artikelzusammenfassung
Europäische Union verhängt Sanktionen gegen israelische Siedler, doch Wirkung bleibt gering. Eskalation der Gewalt im Nahen Osten seit Angriff der Hamas auf Israel. IDF geht mit Härte gegen Palästinenser vor, auch Zivilisten sterben. Radikale Siedler verüben Demütigungen und Gewaltakte, unterstützt von Teilen der israelischen Regierung. Siedlungsbau im Westjordanland nimmt zu, Palästinenser leiden unter Einschüchterung, Vertreibung und Tod.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Es ist ein großes Signal mit kleiner Wirkung. Am vergangenen Montag einigten sich die Außenminister der Europäischen Union auf Sanktionen gegen radikale israelische Siedler. Ein großes Signal ist es, dass sich die Außenminister überhaupt darauf einigen konnten. Es sind die ersten Sanktionen seit 2024. Möglich wurde das vor allem deshalb, weil Viktor Orbán in Ungarn aus dem Amt gewählt wurde – er hatte jegliche Sanktionsversuche blockiert. Kleine Wirkung deshalb, weil auf der Liste nur drei Personen und vier Organisationen stehen. Der Siedlergewalt im Westjordanland ist damit nicht beizukommen. Dabei wird sie immer mehr und immer heftiger.