Dem Bericht zufolge wird jedoch nicht die Produktion von Raketen für den Iron Dome erwogen. Stattdessen gehe es um die mögliche Herstellung von Spezial-Lkw für den Transport der Raketen sowie von Abschussvorrichtungen oder Generatoren. Das Umstellen der Produktion erfordere dabei vergleichsweise wenig Investitionen und sei innerhalb von zwölf bis 18 Monaten möglich. Eine Zustimmung der Beschäftigten sei aber notwendig.
Deutschland sei bevorzugter Standort, weil es ein besonders enger Unterstützer der Ukraine sei. Zudem würde das Unternehmen damit den Bitten hochrangiger deutscher Beamter nachkommen, freie Industriekapazitäten zu nutzen. »Das Ziel ist es, alle zu retten, vielleicht sogar zu wachsen«, zitiert das Blatt einen Insider mit Blick auf die Beschäftigten in dem Werk.
Volkswagen wollte die Recherche auf Anfrage der »Financial Times« zunächst nicht kommentieren. Allerdings hatte der Konzern vor wenigen Wochen erst Überlegungen bestätigt, in dem Werk in Osnabrück künftig Militärfahrzeuge zu fertigen. Zuletzt hatte der Rüstungskonzern Rheinmetall einer möglichen Übernahme des Werks eine Absage erteilt.

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